Neues Warenverteilzentrum in Bochum

19,1 Kilometer Regale für Opel-Ersatzteile

Der Automobilbauer Opel hat in Bochum Langendreer sein europäisches Warenverteilzentrum für die Ersatzteillogistik eröffnet. Herzstück der rund zwölf Fußballfelder großen Lagerhalle ist ein Jungheinrich-Regalsystem mit einer Gesamtlänge von mehr als 19,1 Kilometern.

Jungheinrich rüstet das Opel-Warenverteilzentrum in Bochum mit 19,1 Kilometer Regale aus. (Bild: Funke Foto Services / Klaus Pollkläsener)

Verbaut wurden in dem neuen Lager, von dem aus nun mehr als elf Millionen Opel-Fahrer in ganz Europa mit Ersatzteilen versorgt werden, Mehrplatzregale und Fachbodengeschossanlagen zur Lagerung von palettierten Waren sowie diversen Kleinteilen.

„Durch unsere 60-jährige Erfahrung wissen wir, dass Regale die grundlegendste Systemkomponente im Lager sind. Ohne Regale kein Lager. Wir bei Jungheinrich investieren deshalb viel Zeit und Energie darauf, um unseren Kunden das für sie richtige Regalsystem anzubieten. In Bochum konnten wir dafür auf unsere lange Erfahrung in der Automobilbranche zurückgreifen, um für Opel ein passgenaues Regalsystem zu projektieren. Dafür haben wir von Beginn an partnerschaftlich bei der Planung der Anlage zusammengearbeitet“, erklärt Ralph Matenia, verantwortlicher Projektleiter von Jungheinrich.

Das Opel-Warenverteilzentrum in Bochum Langendreer von Oben. (Bild: Funke Foto Services/Hans Blossey)

Jungheinrich gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Regalsystemen für Lager jeglicher Art. Das Portfolio umfasst Regale für die Lagerung von Paletten, Behältern, Tablaren und Kartons bis hin zu Langgütern. Als einer der größten Flurförderzeughersteller der Welt hat Jungheinrich fundierte Kenntnis über die Anforderungen an staplerbediente Regale. Das 200.000 Quadratmeter große Lager in Bochum Langendreer ist für den Betrieb mit Schubmaststaplern ausgelegt. Dies garantiere eine hohe Flexibilität in der Nutzung bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit, so das Unternehmen.

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Die Jungheinrich-Schubmaststapler vom Typ ETM 216 haben eine Hubhöhe von 8.720 Millimeter. Durch die Anbindung an das WMS von Opel können die Fahrzeuge ihre Gabeln in der Höhe für alle anzufahrenden Palettenplätze automatisch korrekt positionieren. Eine Besonderheit ist der Einsatz von Kommissionier-Schleppern vom Typ EZS 350. Mit diesen Routenzügen ist Opel in der Lage, die Aufträge mehrerer Kunden in einer Tour auf mehreren Ebenen zu kommissionieren. In der Endausbaustufe wird Opel in seinem Lager rund 60 Flurförderzeuge einsetzen. as

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