Logistikzentrum von Engelbert Strauss

Inconso steuert Logistik in CI-Factory

Der Arbeitskleidungshersteller Engelbert Strauss baut ein neues Logistikzentrum am Distelrasen in Schlüchtern. Etwa eine Million flexible Lagerplätze sollen über das WMS und Materialflusssteuerungssystem von Inconso gesteuert werden.

© Engelbert Strauss

Gemeinsam mit Inconso, Pierau Planung, BLG Logistics und TGW Logistics entsteht die größte bauliche Investition im Main-Kinzig-Kreis. Im Fokus steht der Bau eines weiteren Produktions-, Logistik- und Vertriebsstandorts, der unter anderem ein 20 Meter hohes Shuttle-Lager, ein Automatisches Kleinteilelager (AKL) und Pick-by-Light-geführte Arbeitsstationen unter dem Dach eines 50 Meter hohen Gebäudes vereinigen wird.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitsbekleidungshersteller und dem Logistiksoftwarespezialisten geht somit weiter. Erst kürzlich erfolgte die Ablösung der Materialflussrechner am Standort Biebergemünd durch InconsoMFS für die Steuerung des Automatischen Kleinteilelagers (AKL), des Paletten-Hochregallagers und der Fördertechnik für Kommissionierung und Versand.

Die Zusammenarbeit setzt sich am Standort Schlüchtern fort. Komponenten für rund eine Million flexible Lagerplätze sollen entstehen, die über das Warehouse Management System InconsoWMS X und das Materialflusssteuerungssystem InconsoMFS gesteuert werden sollen. Parallel dazu startet Inconso in Frankfurt am Main mit der Einführung des Supply Chain Execution Systems InconsoSCE, um die Integration des neuen Logistikzentrums vorzubereiten.

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Engelbert Strauss, ein Familienunternehmen in vierter Generation, fertigt in mehr als 30 Ländern Berufskleidung, Schuhe und Arbeitsschutzprodukte. Das Highlight des Bauprojektes bildet die „gläserne Schuhfabrik“. Dort wird die Möglichkeit geschaffen, aus einer Vielzahl von Komponenten individuelle und gebrandete Firmenschuhe zusammenzustellen. Die Einbindung von Robotik und Automation im logistischen Ablauf ist bereits vorgesehen. Mit dem Bau der Schuhfabrik schafft das Unternehmen Kapazitäten, um Schuhmengen im sechsstelligen Bereich pro Jahr am Standort Deutschland herzustellen. Durch die CI-Factory werden in der Region rund 300 neue Arbeitsplätze entstehen. as

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