Flottenmanagement

Intralogistik auf zwei Säulen

Das Thema Flottenmanagement wird für eine effiziente Lagerlogistik immer wichtiger. Still will auf der Cemat in Hannover auf das Online-Portal nexxt fleet und Dienstleistungsangebote aufmerksam machen.

Nexxt Fleet besteht aus intelligenten Softwaretools, mit denen Kunden die Effizienz ihrer Flotte endgerätunabhängig von überall auf der Welt steuern können. (Bild: Still)

Mit wachsendem Unternehmenserfolg steigen die Anforderungen an die innerbetriebliche Logistik. Während sich eine Handvoll Gabelstapler noch relativ leicht managen lassen, wird dies mit zunehmender Flottengröße und einer steigenden Anzahl an Geräteklassen zur Herausforderung. Dabei verheißen effizient eingesetzte Flurförderflotten in gesättigten, umkämpften Märkten einen Wettbewerbsvorteil; optimierte Flotten entscheiden zunehmend häufiger darüber, wer dem Wettbewerb davonfährt.

Still bündelt seine Lösungskompetenz im Bereich Flottenmanagement in zwei Säulen: Nummer eins besteht aus intelligenten Softwaretools, mit denen Kunden die Effizienz ihrer Flotte endgerätunabhängig von überall auf der Welt steuern können. Säule Nummer zwei ist die intralogistische Beratung, in der ein Expertenteam von Still Flotte und Anforderungen des Kunden genau analysiert und anschließend Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen aufzeigt.

Existierende Softwarelösungen von Still managen mittlerweile mehr als 100.000 Flurförderzeuge weltweit. (Bild: Still)

Mehr als 100.000 Flurförderzeuge weltweit werden mittlerweile mit existierenden Softwarelösungen von Still gemanagt. Mit nexxt fleet bietet der Hamburger Intralogistikspezialist ein Onlineportal, das Zugriff auf verschiedene Web-Applikationen gewährt. Über das Portal erhalten Kunden Zugang zu derzeit neun Applikationen mit unterschiedlichen Kernfunktionen. Die Abrechnung erfolgt per Abomodell; jede Applikation kann zunächst 30 Tage lang kostenlos getestet werden. Für die Kunden hat die Aufteilung in Applikationen mit verschiedenen Kernfunktionen einen Vorteil: Sie können flexibel genau die Applikationen abonnieren, die sie tatsächlich brauchen. „Mit Still nexxt fleet haben wir eine zukunftsfähige Plattform geschaffen, die leicht zu handhaben ist und die unseren Kunden kontinuierlich neue digitale Services für ein optimales Management ihrer Flotte bietet“, so Philipp Schmidt, Head of Product Management Applications & Services bei Still.

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Auch die intralogistische Beratung wird immer intensiver nachgefragt, weshalb Still sein Beratungsteam sukzessive aufstockt. Derzeit beraten fünf Experten die Kunden in sieben Ländern. Innerhalb der nächsten beiden Jahre sollen die Fachberater auf ein 30-köpfiges Team anwachsen. „Wir freuen uns über die stetig steigende Nachfrage nach unserer intralogistischen Beratung. Mit der Vergrößerung unseres Expertenteams werden wir die hohe Nachfrage auch langfristig erfolgreich bedienen können“, so Marina Hein, Head of Intralogistics Consulting.

Intralogistische Beratung wird zunehmend nachgefragt. (Bild: Still)

Die genaue Ausgestaltung der Beratung ist so vielfältig wie die Einsatzprofile und Anforderungen der Kunden. Sie reicht von der Optimierung einer bestehenden Flotte bis hin zur Konzeptionierung und Realisierung komplett neuer Lagerwelten. Am Anfang steht dabei immer eine genaue Ermittlung des Ist-Zustands mit anschließender Analyse, deren Erkenntnisse für den Kunden übersichtlich aufbereitet und mit ihm besprochen werden – inklusive der Präsentation verschiedener Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen.

Zu den zufriedenen Beratungskunden zählt auch Schwarzmüller, ein österreichischer Komplettanbieter für gezogene Nutzfahrzeuge. Schwarzmüller holte das Beratungsteam von Still ins Projektboot, als sieben bestehende Lager zu einem Zentrallager konsolidiert werden sollten. Eine besondere Herausforderung war die hohe Artikelvielfalt von knapp 6.000 Artikeln samt unterschiedlicher Ladungsträger. Nach einer sorgfältigen Analyse und der Diskussion verschiedener Lösungsansätze entstand ein Logistikzentrum mit verschiedenen Lagerbereichen, die durch ein maßgefertigtes Routenzugkonzept mit der Produktion verbunden wurden. „Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit haben wir nicht nur ein tolles Konzept erarbeitet, sondern auch unsere Mitarbeiter für die Sache gewinnen können. Gemeinsam kommen wir nun zum Ziel – das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Passend zur Premiumqualität unserer Fahrzeuge haben wir nun auch ein Premiumlager“, resümiert Lenz Müller, zuständiger Projektleiter bei Schwarzmüller. pb

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