Bestands- und Dispositionsoptimierung

Präzise bestellen, schnell disponieren

Software SNC/Inventory+. Gustav Barth, Großhändler von Bedachungszubehör, Blechen und Bändern für den Klempner, Flaschner- und Dachdeckerbereich, hat SNC/Inventory+ für die Bestands- und Dispositionsoptimierung eingeführt, um die Lagervorräte dem schwankenden Bedarf anzupassen.

7.500 Produkte gehören zum festen Lagerbestand und sind auf sechs Logistikstandorte mit einer Gesamtfläche von 12.000 Quadratmeter verteilt. © Gustav Barth

Der Großhändler profitiert im Ergebnis von einer effizienten, um 30 Prozent schnelleren Disposition und einem um zehn Prozent verringerten Lagerbestand bei verbesserter Lieferfähigkeit. Die Software von Sievers ist vollständig in das ERP-System Microsoft Dynamics NAV integriert und bietet eine flexible und automatische Datenbetrachtung. Auf der Basis von Verkaufszahlen aus den vergangenen zwei Jahren und unter Einbindung statistischer Verfahren errechnet SNC/Inventory+ automatisch die optimale Bestellmenge für einen frei wählbaren Zeitraum. In die Prognose fließen saisonale Schwankungen mit ein. Ausreißer in der Nachfrage werden durch Algorithmen geglättet. Für die Absatzprognose legt SNC/Inventory+ den vorab definierten Servicegrad eines Artikels zugrunde; er ist individuell einstellbar und gibt an, wieviel Prozent aller denkbaren Bestellungen eines Artikels sofort ausgeführt werden können. Je höher diese Verfügbarkeit, desto größer ist der Sicherheitsbestand. Bei Artikeln, die wenig Platz benötigen und leicht zu lagern sind, wird der Servicegrad hoch angenommen, bei sperrigen Artikeln niedriger; im Durchschnitt aller Artikel liegt er bei 92 Prozent.

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Ein wichtiges Werkzeug, um Bestände zu optimieren und das Sortiment aktuell zu halten, ist die automatische Analysefunktion von SNC/Inventory+. Sie dient der Klassifikation der Lagerbestände in ABC- und XYZ-Artikel. Erstere werden nach ihrem Anteil am Unternehmensumsatz gegliedert, Letztere danach, wie regelmäßig sie verkauft werden. Das ist besonders für Aktions- oder Saisonware relevant. Die Software aktualisiert die Kategorisierung der Artikel alle zwei Stunden und liefert damit jederzeit präzise Informationen zur Absatzentwicklung und Zusammensetzung des Bestands. Es ist direkt sichtbar, wenn ein Artikel sich schlechter verkauft als ursprünglich angenommen, und die Sortimentsplanung kann entsprechend optimiert werden. In Abhängigkeit von Lagerbestand, Artikelklassifikation, Jahreszeit und Absatzprognose generiert SNC/Inventory+ automatisch einen Bestellvorschlag. Er ist in Microsoft Dynamics NAV einsehbar und kann akzeptiert oder manuell angepasst werden.

Dem Hauptsitz von Gustav Barth sind ein größeres und zwei kleine Läger zugeordnet, dem größeren Lager wiederum zwei weitere Läger. Die kleineren Läger bestellen nicht direkt beim Lieferanten, sondern beim Hauptsitz. SNC/Inventory+ berücksichtigt diese Lieferketten und nimmt statt Einkaufsbestellungen Umlagerungen vor. Umgehend erhält der Hauptsitz eine Information, welche Artikel in den angeschlossenen Lägern benötigt werden. pb

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