Sektionaltore

Drei Kammern im Tor

Wärme- und Energieeffizienz bei Sektionaltoren gesteigert. Türhersteller Hörmann optimiert sein Industrietorprogramm in Sachen Wärmedämmung und bietet die Tore mit einer Torblattstärke von 67 Millimetern und serienmäßiger thermischer Trennung an.

Vor allem im Bereich der Nahrungsmittelwirtschaft zahlt sich aufgrund der notwendigen Temperaturstabilität eine gute Isolierwirkung der Sektionaltore aus. (Foto: Hörmann)

Hörmann hat sein Programm an Industrietoren noch einmal in Richtung Thermostabilität und Energieeffizienz überarbeitet. Damit erreichen die Tore eine bis zu 55 Prozent bessere Wärmedämmung und eignen sich für den Einsatz in der Lebensmittel- und Kühllogistik. Aber auch sonstige Logistik- und Lagerhallen lassen sich mit den neuen Industrietoren energieeffizient abschließen. Ein Energieeinsparvergleich kann sich lohnen.

Ungefähr fünfzig Prozent der nationalen Treibhausgasemissionen sind auf industrielle Anwendungen zurückzuführen, dazu gehört auch der Energieverbrauch industriell und gewerblich genutzter Gebäude. In einer in 2012 durchgeführten Studie der TU München zu dem Einfluss von Torsystemen und die damit verbundenen energetischen, raumklimatischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf Industriegebäude wurde festgestellt, dass der Einsatz energieeffizienter Torsysteme ein großes Energieeinsparpotenzial birgt. In Zeiten, in denen aufgrund knapper werdender Ressourcen Heizenergie immer teurer wird, steigen die Anforderungen der Betreiber von gewerblich genutzten Immobilien an Gebäudeabschlüsse wie Industrie-Sektionaltore.

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Diesen steigenden Anforderungen möchte Hörmann mit seinen Industrietoren mit siebenundsechzig Millimeter starken Torblättern gerecht werden. Sie ergänzen das Industrie-Sektionaltorprogramm mit zweiundvierzig Millimeter Bautiefe und erreichen aufgrund der Paneelstärke sowie der serienmäßigen thermischen Trennung eine bis zu 55 Prozent bessere Wärmedämmung. Erhältlich als doppelwandige, besonders dämmende Stahl-Lamellentore, verglaste Aluminiumtore mit Stahl-Lamellensockel bei mehr Tageslichtbedarf oder als vollflächig verglaste Aluminiumtore für mehr Lichteinfall und Transparenz sind diese energieeffizienten Tore ansichtsgleich zu dem Programm mit zweiundvierzig Millimeter Torblatt. Somit können bislang nur bei Hörmann je nach Bedarf Tore aus beiden Programmen ohne optische Einbuße in einem Gebäude eingesetzt werden.

Vollflächig verglaste Alu-Tore verbessern die Sichtverhältnisse im Inneren. (Foto: Hörmann)

Der Wärmedurchgangswert (U-Wert) wird bei den Stahl-Lamellentoren SPU 67 Thermo durch die thermische Trennung von Außen- und Innenblech erreicht. Ergänzt durch eine zusätzliche Dichtung, dem so genannten ThermoFrame – ein Kunsstoffprofil – wird die Zarge von dem Mauerwerk getrennt und sorgt so je nach Tortyp für eine bis zu einundzwanzig Prozent bessere Wärmedämmung. Die teilweise (APU 67 Thermo) oder vollflächig verglasten (ALR 67 Thermo) Aluminiumtore erreichen ihren ebenfalls guten Wärmedämmwert durch eine Drei-Kammer-Profiltechnologie, bei der das äußere und innere Profil durch ein Kunststoffstegkammer-Profil getrennt wird. Die serienmäßige dreifache Duratec-Verglasung erzielt eine bis zu vierzig Prozent bessere Wärmedämmung und ist laut Herstellerangaben die einzige in dieser Form höchst kratzfeste und damit dauerhaft transparent bleibende Verglasung auf dem Markt.    bw

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