handling - Fachportal für Handhabungstechnik, Fabrikautomation, Intralogistik
Home> Intralogistik und Logistik> Lagertechnik>

Demonstratoren von Digital Worx am Fraunhofer Future Work Lab

Demonstratoren am Fraunhofer Future Work LabDie Drohne liefert den Nachschub

Das Future Work Lab, das Innovationslabor am Fraunhofer-Campus in Stuttgart, beschäftigt sich mit der Zukunft der industriellen Arbeit und den Visionen von Industrie 4.0. Digital Worx steuerte unter anderem eine Drohne für den Einsatz in der digitalen Fabrik bei.

sep
sep
sep
sep
Illustration Drohne digitale Fabrik

Eröffnet wurde das Future Work Lab Anfang Februar von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, im Beisein von 150 hochkarätigen Gästen aus Politik, Forschung und Wirtschaft. Das vom Bundesministerium unterstützte Leuchtturmprojekt soll Möglichkeiten aufzeigen, den Wandel hin zu Industrie 4.0 aktiv zu gestalten sowie technologische und soziale Innovationen miteinander zu verbinden.

Seit mehr als sechs Monaten arbeiten die Experten des Stuttgarter Software-Dienstleisters Digital Worx an einem spektakulären Showcase: Einer Drohne für vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Fabrik der Zukunft – beispielsweise der schnellen Lieferung von benötigten Bauteilen für den Nachschub von fehlerhaftem Material. Die Vision: Maschinen kommunizieren miteinander, initiieren neue Aufträge, benötigte Werkstücke werden selbständig erkannt und angeliefert.

Anzeige

Zunächst allerdings standen die Entwickler vor ganz praktischen Herausforderungen: Beispielsweise muss die Drohne in der Fabrikhalle autonom navigieren und fliegen. Was aber, wenn es – wie häufig im Alltag – in der Halle keinen GPS-Empfang gibt? Die Stuttgarter Tüftler fanden hierfür eine andere technische Lösung und können die Position der Drohne in der Fabrik exakt, im Millimeter-Bereich, ermitteln.

Nach sechs Monaten Entwicklungszeit steht der Prototyp der Drohne: Bei Geschwindigkeiten bis zu 40 Stundenkilometern sei die Flugbahn durch spezielle Software präzise steuerbar, gab das Unternehmen bekannt. Bis zu vier Kilogramm pro Ladung könne der Helfer der Zukunft transportieren; die maximale Flugzeit für einen Einsatz liege bei rund 20 Minuten. Die Reichweite von bis zu zwei Kilometern prädestiniere die Drohne auch für einen Einsatz auf einem größeren Werksgelände.

Mirko Ross, Geschäftsführer von Digital Worx: „Diese anspruchsvolle Aufgabe war ein absoluter Höhepunkt in unserer Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO.“ Neben der Entwicklung der Drohne hat das Unternehmen zwei weitere Showcases beigesteuert: TPM (Total Productive Maintenance) sowie den Lean Management Gemba Walk. as

Eröffnung Future Work Lab

   as

Anzeige
Diesen Artikel …
sep
sep
sep
sep
sep

Weitere Beiträge zum Thema

Eröffnung des Future Work Lab am Fraunhofer-Campus in Stuttgart

Innovationslabor für Arbeit, Mensch und...Future Work Lab am Fraunhofer-Campus in Stuttgart eröffnet

Wohin entwickelt sich unsere Arbeit? Wie können wir das Potenzial neuer Technologien optimal für unsere Arbeit einsetzen? Die Digitalisierung über die Produktionshallen hinaus hin zu Prozessen und Dienstleistungen wirft viele neue Fragen auf. Antworten und innovative Ansätze bietet das „Future Work Lab“, das am Donnerstag gemeinsam mit Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, dem Fraunhofer-Vorstand, den Institutsleitern und rund 150 Gästen aus Politik, Forschung und Wirtschaft eröffnet wurde.

 

…mehr
Preccon-IMS

Preccon optimiert Roboter-VermessungssystemIMS vermisst jetzt auch Scara-Roboter

Preccon Robotics hat sein Roboter-Vermessungssystem IMS (Integrated Measurement System) optimiert. Das System, das in der Automatisierungs- und Automobilbranche im Einsatz ist, erfasst exakt den Zustand von Robotern inklusive Werkzeuge und Umgebung und ermöglicht selbstanalytische Prüfung sowie automatisiertes Korrigieren.

…mehr
Dürr_Gründer-IIoT-Plattform-Adamos

AdamosMaschinenbauer starten eigene IIoT-Plattform

Mit dem Joint Venture Adamos (Adaptive Manufacturing Open Solutions) gründen DMG Mori, Dürr, Software und Zeiss sowie ASM PT eine strategische Allianz für die Zukunftsthemen Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things (IIoT). Die gemeinsam entwickelte, offene IIoT-Plattform ist weltweit ab dem 1. Oktober 2017 verfügbar.

…mehr
Kuka Labyrinth-Demonstrator

Mehrwert für die ProduktionKuka: Roboter als Unterstützung etablieren

Wo die Reise hingeht in der Mensch-Roboter-Kollaboration zeigt Kuka auf der Motek: Der Anlagenspezialist beleuchtet die Ergebnisse verschiedener Machbarkeitsuntersuchungen, und wie deren Umsetzung die Produktivität steigern und den Produktionsalltag erleichtern könnte. Und: Die Weißbier ausschenkenden „Paulii-Brothers“ sind natürlich auch da.

…mehr
Boge Fertigungslinie Frequenzumrichter

Zwei Millionen Euro investiertBoge eröffnet intelligente Fabrik

Am Stammsitz Bielefeld hat Kompressorenhersteller Boge rund zwei Millionen Euro in eine intelligente Produktion investiert, um jederzeit eine qualitativ einwandfreie Fertigung zu ermöglichen. Auf 2.000 Quadrameternist jetzt eine Fertigungsstrecke in Betrieb gegangen, die Bauteil, Technik und Mensch miteinander verbindet. 

…mehr
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neue Stellenanzeigen

Anzeige