Beumer Residential Service

Wartung und Instandhaltung einfach abgeben

Der Customer Support von Beumer kümmert sich vom ersten Projektgespräch bis zur laufenden Anlage um seine Kunden. Beim Residential Service können Unternehmen sogar die Verantwortung für Verfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Materialflüsse an die Spezialisten übertragen.

Im Rahmen des Residential Service übernimmt Beumer die Verantwortung für Verfügbarkeit, Leistung und Wirtschaftlichkeit der Anlagen der Betreiber. (Bild: Beumer)

Als international führender Intralogistik-Hersteller mit maßgeschneiderten Systemlösungen in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen kennt Beumer die Herausforderungen der Kunden. Und diese stellen hohe Anforderungen an die Maschinenverfügbarkeit und damit an den Kundenservice. Der Systemanbieter hat seinen Customer Support deshalb schon früh zu einem eigenständigen Geschäftsfeld mit speziell ausgebildeten Mitarbeitern ausgebaut. „Wir liefern nicht nur Serviceprodukte, wir kümmern uns“, beschreibt Guido Hesse, Director Customer Support bei Beumer.

Anlagenverfügbarkeit sicherstellen

Damit Unternehmen wettbewerbsfähig sind oder bleiben, muss eine hohe Verfügbarkeit ihrer Anlagen und Maschinen stets sichergestellt sein. Im Rahmen des Customer Support können die Kunden daher verschiedene Service-Vereinbarungen abschließen. Diese beinhalten zum Beispiel Ersatzteilversorgung, vorbeugende Instandhaltung, laufende Wartung und den Betrieb der Anlagen. „Immer mehr Hersteller und vor allem Logistik-Dienstleister wollen sich ganz auf ihr Hauptgeschäft konzentrieren und die Verantwortung für ihre eingesetzten Anlagen und Maschinen abgeben“, erkennt Hesse einen starken Trend. „Einen besonderen Part innerhalb unseres Customer Support nimmt deshalb der Residential Service ein.“ Mit dieser Dienstleistung übernehmen die Beumer-Mitarbeiter die Verantwortung für Betriebszeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit – je nach Bedarf ist ein Spezialistenteam auch dauerhaft vor Ort.

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Die Anlagen müssen über die komplette Betriebsdauer immer optimal auf die Aufgaben abgestimmt sein und die Prozesse nahtlos laufen. Auf diese Dienstleistung setzt zum Beispiel ein Hersteller von Sportartikeln in seinem neuen Distributionszentrum. Der rund 40.000 Quadratmeter große neu angemietete Hallenkomplex befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bestandsgebäude. Beide Gebäude sind durch eine etwa 370 Meter lange Förderanlage miteinander verbunden. Während im Stammhaus die Belieferung von Einzel- und Großhändlern im In- und Ausland auf den Weg gebracht wird, bedient das Unternehmen aus dem zusätzlichen Hallenkomplex ausschließlich Bestellungen aus dem Internet europaweit. Es will damit seinen Umsatz aus dem E-Commerce steigern. Zu Spitzenzeiten sollen am Tag bis zu 200.000 Online-Bestellungen abgewickelt werden.

Dies erfordert effiziente Materialflüsse und eine zuverlässig funktionierende Technik. Dazu befinden sich in der neuen Halle unter anderem vollautomatische Regalsysteme mit rund 300.000 Lagerplätzen, Kommissionierlösungen und Verpackungsstationen. Der größte Teil der Intralogistik besteht aus einer knapp neun Kilometer langen Förderanlage. „Die Rollenbahnen und Gurtförderer verbinden die einzelnen Bereiche miteinander und schaffen die Waren von A nach B“, beschreibt Günther Rother, Maintenance Manager bei Beumer. Er ist Teil des 70-köpfigen Serviceteams, das vor Ort für einen zuverlässigen Ablauf sorgt. Die Mannschaft arbeitet im Fünf-Schicht-Betrieb 24 Stunden am Tag – sieben Tage in der Woche.

Zu dieser Dienstleistung gehören auch regelmäßige Inspektionen und Wartungen. (Bild: Beumer)

Damit die Anlagen über ihre komplette Betriebszeit immer optimal auf die Aufgaben abgestimmt sind und die Prozesse nahtlos laufen, übernehmen die Beumer-Mitarbeiter unter anderem die vorbeugende Instandhaltung. „Damit vermeiden wir ungesteuerte Maschinenausfälle, die für unseren Kunden sehr teuer werden können“, erklärt Günther Rother. In festgelegten Abständen führt das Team Inspektionen und Wartungen an den Anlagen durch. „Wir entfernen zum Beispiel Schmutz, weil sich dieser negativ auf die Betriebssicherheit der Maschinen und Anlagen auswirken kann“, sagt Rother. „Mechanisch bewegliche Teile schmieren wir und stellen sie bei Bedarf wieder korrekt ein.“

Das Team überprüft die Sicherheitseinrichtungen der Maschinen und Anlagen sowie die elektrotechnischen Komponenten und die Automatisierungstechnik. Dazu kommen notwendige korrektive Wartungsarbeiten wie Störungsdiagnostik und -beseitigung oder Reparaturen aufgrund außerplanmäßiger Ausfälle der Bauteile. „Wir entwickeln und realisieren außerdem Konzepte, die einen langfristig reibungslosen Gebäudebetrieb ermöglichen“, beschreibt der Maintenance Manager. Die Mitarbeiter prüfen technische Installationen und warten diese regelmäßig nach vereinbarten Intervallen.

Sind alle Ersatzteile vorhanden?

„Insgesamt verwalten wir hier etwa 2.500 unterschiedliche Ersatzteile“, sagt Rother. „Bei Bedarf passen wir das Sortiment in Bezug auf Anzahl und Verfügbarkeit ständig an.“ Um zum einen die tägliche Arbeit zu unterstützen und zum anderen eine hohe Transparenz für den Kunden sicherzustellen, hat das Beumer-Team ein abgestimmtes Instandhaltungsplanungs- und -steuerungssystem (CMMS – Computerised Maintenance Management System) programmiert. Die Software verwaltet alle instandhaltungsrelevanten Informationen in einer Datenbank. Sie stellt unter anderem Bestellinformationen für Ersatzteile frühzeitig bereit, verwaltet das Ersatz- und Verschleißteillager und ermittelt den Bedarf. Damit lässt sich auch jeder Beschaffungsvorgang genau dokumentieren.

„Wir haben ein Ersatzteilkonzept ausgearbeitet, das es uns ermöglicht, innerhalb von zwei Minuten mit der erforderlichen Komponente an der entsprechenden Reparaturstelle zu sein“, erklärt Markus Petermeier, Operations and Maintenance Manager bei Beumer. „Außerdem haben wir ein Trainingsmodul entwickelt, mit dem sich jeder unserer Techniker an allen Anlagenteilen schulen kann.“ Für einen erfolgreichen Betrieb umfasst der Residential Service auch Notfallpläne sowie Übungen zur Systemwiederherstellung und Störungsbeseitigung, um kürzeste Reaktionszeiten zu ermöglichen. Darunter fällt auch die Ferndiagnose durch eine Hotline. as

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