Neue Konturenkontrolle

Jungheinrich-Automatiklager verzichtet auf Fördertechnik

Jungheinrich realisiert für den Logistikdienstleister Depro-Kautetzky ein zwölfgassiges Automatiklager mit rund 10.000 Stellplätzen und fünf fahrerlosen Transportsystemen. Eine neue Konturenkontrolle macht Fördertechnik überflüssig.

© Junghenrich

Depro-Kautetzky aus dem mittelhessischen Wenkbach hat bei Jungheinrich ein ganzheitliches Intralogistikpaket geordert. Der Auftrag der auf Logistikdienstleistungen für die Lebensmittelbranche spezialisierten Firma umfasst den Neubau eines zwölfgassigen Automatiklagers mit 10.128 Stellplätzen sowie fünf Fahrerlose Transportsysteme (FTS) vom Jungheinrich-Typ ETX 515a.

Die Fahrzeuge haben Teleskopgabeln, mit denen in eine Absetzhöhe bis 12,8 Meter eingelagert werden kann. Ihre Energieversorgung erfolgt über Stromschienen, die einen durchgehenden Betrieb möglich machen.

Eine Besonderheit der Jungheinrich-Lösung ist der vollständige Verzicht auf Fördertechnik für die Übergabe der Paletten in den Automatikbereich. Die Übergabe erfolgt stattdessen manuell durch Schubmaststapler. Die Konturenkontrolle der Paletten findet auf insgesamt 36 Kragarm-Übergabeplätzen statt. Oberhalb der Übergabeplätze angeordnete Sensoren kontrollieren die Ladeeinheiten von allen Seiten auf Überstände, um so ein störungsfreies Handling zu gewährleisten.

Wolfgang Schratz und Gert Kautetzky, die Geschäftsführer bei Depro-Kautetzky: „Die Jungheinrich-Konturenkontrolle spart Platz, ist besonders leistungsfähig und verfügt über hohe Redundanz. Störungen im Betriebsablauf sind dadurch praktisch ausgeschlossen. Uns wurde das System von der ESM Ertl Systemlogistik aus Minden empfohlen, wo es erfolgreich eingesetzt wird. Wir haben deshalb bewusst von innen nach außen geplant und das übrige Lager um die Logistiklösung herum entwickelt.“

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Für die Fahrzeug- und Bereichszugangssteuerung setzt Depro-Kautetzky auf das Jungheinrich-Warehouse-Control-System (WCS). Dies gibt die Ladungsträger zur Einlagerung im Schmalganglager frei und meldet sie dem Warehouse Management System (WMS). Die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts ist für Mai 2019 geplant. as

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