Digitalisierung

Ladungsverstärker mit IO-Link-Technologie

Der Miniatur- Ladungsverstärker mit IO-Link von Kistler verbindet analoge und digitale Kommunikationstechnologie. Er eignet sich für einen breiten Einsatzbereich in der Robotik, der Verpackungsindustrie, im Bereich Lebensmittel und Getränke oder für Erstausrüster.

Analog, digital, sowie digital mit IO-Link-Technologie und mit der Möglichkeit zum analogen Betrieb: Die Ladungsverstärker von Kistler sind für unterschiedliche Anforderungen ausgelegt. © Kistler

Mit dem Ladungsverstärker 5028A bringt Kistler erstmals einen Ladungsverstärker auf den Markt, der mittels IO-Link-Technologie analoge Signale von piezoelektrischen Sensoren als digitale Messdaten ausgeben kann. Anwender profitieren von der hohen Steifigkeit und Dynamik der piezoelektrischen Messtechnik sowie der Störungsresistenz von digitalen Daten und der durchgängigen Kommunikation bis zur Sensorebene. Die IO-Link-Technologie liefert Echtzeitdaten zur Überwachung der Anlagen- und Messkettenzustände. So lassen sich beispielsweise vorausschauend Wartungsmaßnahmen an der Anlage einleiten, wenn Daten regelmäßig außerhalbdes Sollbereichs liegen. Wird die IO-Link-Komponente ausgetauscht, werden die neuen Parameter automatisch übernommen.

Mit der digitalen Schnittstelle des Ladungsverstärkers 5028A macht Kistler einen weiteren Schritt in Richtung der durchgehend vernetzten Fabrik im Sinne von Industrie 4.0. Für die Prozessbewertung erhalten Anwender verlässliche Daten, die sie sofort weiterverarbeiten können. Da mit dem 5028A die Digitalisierung des analogen Rohsignals bereits im Verstärker erfolgt, können die in klassischen analogen Systemen auftretenden Störgrößen durch induktive oder kapazitive Einkopplungen von Anfang an vermieden werden. Ebenso entfällt die aufwendige Einzelverdrahtung der Analog- und Steuersignale.

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Der neue Ladungsverstärker 5028A mit IO-Link kann analoge Signale von piezoelektrischen Sensoren als digitale Messdaten ausgeben. © Kistler

Dennoch lässt sich der 5028A alternativ auch als analoger Ladungsverstärker mit Reset- und Operate-Eingang verwenden. Er liefert die Performance für die Regelung schneller Prozesse bei geringer Latenz und Jitter. Stefan Affeltranger, Product Manager im Bereich Production Monitoring bei Kistler: „Der Ladungsverstärker 5028A ist der weltweit erste Verstärker für Messdaten von piezoelektrischen Sensoren, dessen Kommunikation auf der Basis von IO-Link arbeitet. Das Gerät passt dadurch problemlos in nahezu jede industrielle Anwendung, in der leichte Komponenten und einfache Lösungen gefordert sind.“

Flexibler Einsatz durch Standardschnittstelle
Die Schnittstellen sowohl zum vorgelagerten Sensor als auch zum nachgelagerten Kundensystem entsprechen Industriestandards. Damit ist der Ladungsverstärker in jedes bestehende Netzwerk integrierbar, das IO-Link unterstützt. Neben der einfachen und wirtschaftlichen Installation ist damit gewährleistet, dass die Daten sicher übertragen werden. Kistler geht damit einen weiteren Schritt, um die proprietären Anschlusstypen in gängige Standards zu vereinheitlichen. Dies vereinfacht die Anwendung der Produkte. Nun können Kunden auch den kleinsten Verstärker von Kistler gemäß ihren Bedürfnissen selbst einstellen.

Dank seiner kompakten Abmessungen ist der Ladungsverstärker 5028A platzsparend und lässt sich leicht auf Roboterköpfen oder an anderen sich bewegenden Teilen positionieren. Seine Einsatzgebiete findet der neue Ladungsverstärker nebst dem allgemeinen Anlagenbau auch in Branchen wie der Medizintechnik, da die Einstellungsänderungen jederzeit verifiziert werden können. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis unterstreicht die wirtschaftlichen Vorteile der IO-Link-Technologie, welche auch vom IO-Link Konsortium hervorgehoben werden. as

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