Diplomarbeits-Projekt Höhengenerator

Höhenluft schnuppern ohne Höhe

FH-Salzburg-Studentin Daniela Deutinger entwickelte mit ihrem Diplomarbeits-Projekt einen mobilen Höhengenerator. Bei der Realisierung wurde sie mit Automatisierungstechnik von Sigmatek unterstützt.

Der mobile Höhengenerator filtert - angepasst an die ausgewählte Höhe - Sauerstoffanteile aus der Umgebungsluft und führt dieses neue Gasgemisch in einen geschlossenen Raum (Atemmaske oder Zelt). So kann Höhenluft simuliert werden. © Sigmatek

Zur Steigerung der Leistungsfähigkeit setzen Sportler auf ein sogenanntes Höhentraining. Gegenüber einem herkömmlichen Training kann beim Höhentraining in sauerstoffreduzierter Luft bei gleichem Aufwand ein höherer Trainingseffekt erzielt werden. Um sich ein zeit- sowie kostenintensives Höhentraining zu ersparen, wird mit einem Höhengenerator gearbeitet. Auch im medizinischen Bereich können diese Sauerstoffkonzentratoren zum Einsatz kommen, beispielsweise bei der Reha oder Behandlung von chronischen Lungenschäden.

Das Projekt „Mobiler Höhengenerator“ am Fachbereich Mechatronik, Informationstechnik & System-Management wurde in Zusammenarbeit mit dem Automatisierungsexperten Sigmatek umgesetzt. Die Idee zum Projekt stammt vom Ex-Profisportler Gerrit Glomser, der mit seinem Unternehmen Gairrit Geräte für das Höhentraining anbietet. Im ersten Schritt wurde gemeinsam ein Prototyp entwickelt, der die nötigen Vorgänge zur Simulation der Höhenluft veranschaulicht. Der mobile Höhengenerator filtert – angepasst an die ausgewählte Höhe – Sauerstoffanteile aus der Umgebungsluft und führt dieses neue Gasgemisch in einen geschlossenen Raum (Atemmaske oder Zelt). So kann Höhenluft simuliert werden.

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David Eisl (Sigmatek-Vertrieb Österreich), Daniela Deutinger (FH Salzburg) und Gerrit Glomser (ehemaliger Radsport-Profi). © Sigmatek

Der Höhengenerator wird mit Hardware von Sigmatek betrieben. Das kompakte S-Dias-System übernimmt die Ansteuerung des Generators als auch die Informationsverarbeitung diverser Sensoren wie Druck, Temperatur, Durchfluss und Sauerstoffgehalt. Zum Einsatz kommen dabei das CPU-Modul CP 102 sowie analoge und digitale I/O-Module. Auf dem multitouchfähigen 12,1-Zoll-Bedienpanel ETT 1233 werden alle relevanten Daten übersichtlich dargestellt. Mit der objektorientierten All-in-one-Software Lasal lässt sich der Höhengenerator einfach programmieren. as

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