Steckverbinder und E-Mobilität

Intelligente Infrastruktur

Harting wird zahlreiche neue Produkte und smarte Lösungen auf der Messe präsentieren. Neben einem Bündel von neuen und verbesserten Steckverbindungen zeigt das Unternehmen auch eine Ladestation für eine Fahrzeugstudie.

Fahrzeugstudie „miroSNAP“: Um auch selbstständig die Batterie wieder aufzuladen, zeigt Harting gemeinsam mit Kuka eine entsprechende, robotergesteuerte Ladestation. © Harting

Harting treibt die Entwicklung im Bereich Ethernet Connectivity für Netzwerke von morgen voran. Single Pair Ethernet (SPE) ist im Markt der industriellen Verkabelung in aller Munde. Harting liefert dazu die passenden normierten Schnittstellen und zeigt zur HMI erste Serienprodukte. Damit beschreitet das Unternehmen als Wegbereiter von Industrie 4.0 den Schritt von einem Technologietrend zu einer realen Anwendung und kundenspezifischen Lösung. Am Stand wird es dazu die erste IP20-Schnittstelle aus Steckverbinder und gewinkelter Leiterplattenbuchse zu sehen geben. Kernelement dieser neuen T1-Industrial-Reihe ist ein einheitliches SPE-Steckgesicht, das für alle Gehäuse-Varianten von IP20 bis zu IP65/67 verwendet werden kann. Harting hat sein Steckverbinderkonzept entsprechend künftiger Anforderungen ausgerichtet und kann sowohl ein GBit pro Sekunde für kürzere Strecken als auch zehn Mbit pro Sekunde für weite Distanzen mit einem einheitlichen Steckgesicht realisieren.

Dr. Metrix ist das neue Gesicht für die zeitsparende Push-Pull-Verriegelung: Hartings neue Heldin steht für die clevere Push-Pull-Technik an metrischen Rundsteckverbindern und den sekundenschnellen Anschluss. Bereits auf der SPS IPC Drives zeigte Dr. Metrix eine umfassende M12-Push-Pull-Lösung im Bereich Factory Automation; auf der HMI führt sie ihre Mission fort, mit einem Click in die Zukunft.

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Auch aus dem Bereich der schweren Steckverbinder hat Harting Neues zu zeigen: Han 1A ist ein kompakter und robuster Rechtecksteckverbinder, der mit bis zu zwölf Kontakten Daten, Signale und Leistung übertragen kann. Er besteht aus Hochleistungskunststoff, ist leicht und beansprucht nur wenig Bauraum. Die Metall-Gehäuse der Baureihen Han B, EMV und M gibt es jetzt auch in Versionen, die eine rückwärtige Montage von Kontakteinsätzen ermöglichen. Die neue Option vereinfacht die Konfektionierung von Schnittstellen für Schaltschränke. Ziel sind Anwendungen in Maschinenbau und Automation, Robotik, Verkehrs- und Energietechnik. Im Vorjahr hatte Harting den Han- Konfigurator für Industriesteckverbinder vorgestellt; nun gibt es hier ein Update. Ebenfalls vorgestellt wird der „microSNAP“, die neueste Fahrzeugstudie des Schweizer Autovisionärs Frank M. Rinderknecht. Die kühne Idee: Fahrwerk, Antrieb („Skateboard“) und Aufbauten („Pods“) lassen sich trennen und tauschen. Um rasch die Batterie wieder aufzuladen, zeigt Harting gemeinsam mit Kuka eine robotergesteuerte Ladestation. Ein Roboter führt die Ladestecker ein und beendet den Ladevorgang, wenn die Batterie des Antriebs den nötigen Ladestand erreicht hat. Damit ist das Fahrzeug nach kürzester Zeit wieder einsatzbereit. pb

Halle 11, Stand C15

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