Condition Monitoring

Zentrales Maschinen-Monitoring für ein ganzes Werk

GFT Technologies setzt für Schinko einen Nachweis der Machbarkeit um, der den Maschinenpark des Gehäuseherstellers mit Hilfe der IoT-Plattform sphinx open online zentral vernetzt.

Das Schinko-Firmengelände im österreichischen Neumarkt im Mühlkreis. © Schinko

Schinko stellt im österreichischen Neumarkt Gehäuse für Maschinen und Geräte her und möchte die dabei erzeugten Fertigungsdaten zentral sammeln und auswerten. Dazu sollen alle im Werk eingesetzten Anlagen wie Stanz-Laser- und Biegemaschinen Informationen an eine IoT-Plattform liefern. "Schnelles und exaktes Fertigungscontrolling ist ein essentieller Bestandteil unseres Firmenerfolgs. Um die Feedback- und somit die Eingriffszeiten in unserer Fertigung deutlich zu senken, haben wir seit Mitte 2018 einen erfahrenen Umsetzungspartner für Maschinendatenerfassung in Echtzeit gesucht. Mit GFT haben wir ihn vor einigen Monaten schließlich gefunden", berichtet Gerhard Lengauer, geschäftsführender Gesellschafter von Schinko.

GFT realisiert den PoC auf Basis der IoT-Plattform "sphinx open online", die von der GFT Tochtergesellschaft in-integrierte informationssysteme entwickelt wird. Sie entspricht den Anforderungen von Schinko, die auf der Suche nach einem flexiblen und ausbaufähigen System für Maschinenanbindung und -monitoring war, das verschiedene Anwendungsfälle im industriellen Umfeld abbilden kann.

Umfangreiche Datenanalyse

Die Plattform analysiert und visualisiert die Fertigungsdaten auf einer zentralen Website und zeigt unter anderem Materialverbrauch, Maschinenverschleiß oder Auslastung an. Die so erhaltenen Kennzahlen werden für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess genutzt, wobei Art und Tiefe der Informationen für jede Maschine individuell festgelegt werden können – von der Anzahl der Hübe des Stanzkopfs bis zu Rüst- oder Programmlaufzeiten. 

Anzeige

Der PoC wird in systematisch aufeinander aufbauenden Schritten realisiert. Während die Experten von GFT die verschiedenen Datenquellen anbinden sowie passende Dashboards und Oberflächen schaffen, bauen sie parallel beim Kunden die notwendige prozessuale Fachexpertise auf. Sobald Architektur- und Integrationskonzept stehen, wird ein funktionaler Prototyp erstellt, der mit realen Daten arbeitet und ausgewählten Anwendern rollenspezifische Informationen zur Verfügung stellt. dsc

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Szene

Sparen – aber wie viel?

Bei der 7. MST-Regionalkonferenz Mikrotechnik NRW in Dortmund informierten sich mehr als 80 Teilnehmer über neue Marktchancen, die der Wandel in der Energienutzung in den nächsten Jahren bringen wird. Prof.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige