Etikettieranlagen

Kerzen rundum etikettiert

Flexible Kennzeichnungslösung. Der Verpackungsspezialist Linhardt setzt beim Kennzeichnen eines Ölkerzensystems auf spezielle Folienetiketten und eine Etikettieranlage von Herma. Haftkleber, Etiketten und Druckbild sind resistent gegen Chemikalien, das Gesamtsystem bewältigt problemlos verschiedene Behältergrößen.

Die Kerzolin-Behälter werden beim Hersteller mit einer Systemlösung gekennzeichnet – diese umfasst eine Etikettiermaschine, Folienetiketten und einen starken Haftkleber. (Bild: Herma)

Es verbreitet das Licht einer Kerze, ist aber keine: Das von der Firma Towe entwickelte Lichtsystem „Kerzolin“ für den Hotel- und Gastronomiebereich besteht aus einem kerzenförmigen Aluminiumbehälter, der mit hoch raffiniertem Weißöl gefüllt und mit einem Spezialdocht versehen ist – gegenüber herkömmlichen Kerzen bietet es eine längere Brenndauer sowie mehr Sicherheit und Komfort. Die Aluminiumbehälter, die noch dekorativ ummantelt werden, fertigt der Verpackungsspezialist Linhardt aus Viechtach.

Um mehr Flexibilität bei der Fertigung von länderspezifischen Kleinserien zu erhalten, lautete das Ziel, die Kennzeichnung der Kerzolin-Hülsen von Direktbedruckung auf Etiketten umzustellen. „Wir suchten dafür einen Partner, der zum einen flexibel sehr unterschiedliche Losgrößen drucken und bereitstellen kann, zum anderen aber auch erfahren ist bei der Entwicklung von speziellen Haftklebstoffen“, sagt Jürgen Wenning, Abteilungsleiter Fertigung Technische Teile bei Linhardt.

Denn die Kerzolin-Behälter werden erst etikettiert, dann mit dem Dochtsystem konfektioniert und anschließend befüllt. Sollte in absoluten Ausnahmefällen beim Befüllen der Behälter außen mit einer geringen Menge des Öls benetzt werden, ist es wichtig, dass Haftkleber, Etikett und Druckbild resistent gegen Chemikalien sind. Zum Einsatz kommen daher Herma-Etiketten, die sich durch ihre chemische Beständigkeit auszeichnen. Kombiniert wird diese Folie mit einem Herma-Haftklebstoff, der sich durch sein Klebeverhalten besonders für kritische Oberflächen eignet – er kommt bei der Beklebung von kleineren Kunststoffgefäßen, Metallgebinden und Chemie-Fässern zum Einsatz. Bei Herma werden die Etiketten in unterschiedlichen Losgrößen digital gedruckt, und mit einem Kamerasystem geprüft.

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Für das Aufbringen der Etiketten kommt ebenfalls eine Lösung des Herstellers zum Einsatz: eine Rundum-Etikettiermaschine des Typs 152C. Dabei müssen fünf Behältergrößen berücksichtigt werden – das Spektrum der Etiketten reicht von 55 mal 180 Millimeter bis 100 mal 133 Millimeter. Es handelt sich um Rundum-Etiketten mit einem drei bis vier Millimeter breiten Spalt. Dieser ist produktionstechnisch bedingt – die Etiketten werden nicht überlappend angebracht. Durch den Einsatz eines Rollenprismas entsteht kein Spiralversatz, was zu einer perfekten Etikettierung führt. „Gerade bei anspruchsvollen Aufgaben wie bei Kerzolin, zahlt es sich aus, wenn man Haftmaterial, Etiketten und Etikettieranlage sehr genau aufeinander abstimmen kann“, betont Jürgen Keller, Vertriebsleiter Etiketten bei Herma. as

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