Scanner

Sechs Tipps zur mobilen Datenerfassung

Zielgerichtete Datenerfassung und -auswertung gehören zu den Herausforderungen der Logistikbranche. Dreh- und Angelpunkt sind leistungsstarke Scanner. Cipherlab, hat zusammengestellt, worauf es beim mobilen Scannen ankommt.

Der neue Android-Mobilcomputer der Serie RK25 bietet laut Hersteller hohe Datenkapazität und drahtlose Konnektivität. © Cipherlab

Für einen effektiven, schnellen und günstigen Warentransport ist die Verbindung aus Logistik und IT unabdingbar. 63 Prozent der in der Fraunhofer-Erhebung befragten Unternehmen wollen mithilfe digitaler Technologien beispielsweise die Produktivität und Qualität steigern, 59 Prozent wollen mit diesem Schritt Kosten senken, 41 Prozent die Transparenz erhöhen. Damit dies gelingt, müssen die eingesetzten Geräte und Systeme jedoch verlässlich sein. Barcode-Scanner unterstützen Logistikunternehmen dabei, Waren zu erfassen, zu steuern und zu transportieren. Hierauf ist bei der Auswahl zu achten:

Verlässliche Erfassung und Übertragung großer Datenmengen
Langwierige Papierprozesse verlangsamen Warenumschlag und Logistik. Zudem müssen aktuell immer größere Datenmengen erfasst und verarbeitet werden. Unternehmen sollten daher auf funktionsstarke, mobile, LAN-fähige Geräte mit integrierten RFID- und Laserscanfunktionen setzen, die nahtlos mit der eingesetzten Versand- und Empfangsmanagementsoftware zusammenarbeiten, um Medienbrüche, Fehler und Effizienzeinbußen zu vermeiden.

Integrierte Lösungen helfen, den Warentransport ohne Verzögerungen zu optimieren, um beispielsweise Formulare auszufüllen oder Auftragsblätter zu überprüfen. Drahtlose Kommunikation ermöglicht eine unternehmensweite Koordination – mit der Möglichkeit, Daten von der Quelle bis zum Kunden zu verfolgen, zu inventarisieren, zu verwalten, zu versenden und zu liefern. Essentiell sind eine zuverlässige WLAN-Übertragung und schnelles Roaming auch in datenintensiven Umgebungen wie beispielsweise Lagerhäusern. Große Dateien sollten sich des Weiteren beschleunigt übertragen lassen. Der neue Android-Mobilcomputer der Serie RK25 von Cipherlab bietet etwa hohe Datenkapazität und drahtlose Konnektivität.

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Speicherleistung und Flexibilität
Prozessor, Taktfrequenz und Speicher sind weitere wichtige Kriterien bei der Geräteauswahl, denn sie beschleunigen die Datenerfassung. Ratsam ist in diesem Zusammenhang, dass sich der Speicher des Scanners mithilfe einer Karte erweitern lässt – wichtig für datenintensive Anwendungen. Neben zuverlässiger RFID-Datenerfassung sollten Logistikunternehmen beachten, dass das gewünschte Gerät NFC-Anwendungen im Peer-to-Peer-Modus sowie im Karten-Emulationsmodus unterstützt, um so die ID-Überprüfung zu automatisieren und auch Sicherheitszugangskarten zu lesen. Barcodes sollten sich aus verschiedenen Entfernungen und Winkeln einscannen lassen. Eine im Gerät integrierte Kamera vereinfacht die Erfassung von Bild und Video.

Arbeitsunterstützende Eingabemöglichkeiten
Sinnvoll sind Scanner, die sich in unterschiedlichen Umfeldern flexibel einsetzen lassen. Hilfreich ist beispielsweise, wenn das Gerät sowohl via Touchscreen als auch mit physischem Keyboard (Tasten) genutzt werden kann. Der Bildschirm sollte groß genug und problemlos les- und bedienbar sein. Eine automatisch geregelte Hintergrundbeleuchtung ist sinnvoll, um Eingaben auch unter widrigen Lichtverhältnissen ablesen zu können. Weitere praktische Funktionen sind Navigationshilfe, GPS-Unterstützung und Sprachverbindung – insbesondere für Fahrer und Anwender, die viel unterwegs sind. 

Erfüllung individueller Scananforderungen und Vorgaben
Darüber hinaus sollten sich Scanner und Co. ohne weiteres an spezielle Anforderungen anpassen lassen. So ist es beispielsweise hilfreich, wenn sich die Geräte mit unterschiedlichen Lasern konfigurieren lassen, um individuellen Scanbedürfnissen gerecht zu werden: Egal, ob die Waren sehr nah oder über den Boden verteilt sind – der richtige Laser optimiert die Effizienz.

Ein Laser mit übergroßem Abstand ermöglicht es dem Mitarbeiter, eine Palette zu scannen, ohne vom Gabelstapler steigen zu müssen. Ein Scanner, der solche Anforderungen erfüllt, ist etwa der Android 6.0 basierte 9700A von Cipherlab mit Long-Range-Funktionalität. Ein normaler Laser wiederum gestattet es Mitarbeitern, Kartons schnell zu lesen und sich zu vergewissern, dass die richtigen Produkte kommissioniert wurden. Nicht vernachlässigt werden darf die Erfüllung geltender Sicherheits- und Datenabsicherungsstandards.

Einfache Handhabung und zusätzlicher Support
Dass mobile Geräte gut in der Hand liegen, nicht zu schwer oder zu groß sein sollten, ist eine weitere Vorgabe für den Einsatz in der Logistik. Die Kombination von ergonomischem Design, geringem Gewicht und handlicher Größe erlaubt eine ermüdungsfreie einhändige Bedienung. Darüber hinaus sollte die Anwendung intuitiv und einfach sein.

Auch die Erweiterung und Anpassung an neue Anforderungen, beispielsweise durch zusätzliche Apps, sind wichtige Kriterien. Ein Pistolengriff verbessert die Nutzung auch bei langen Schichten und in hektischen Umgebungen, zusätzlicher Software-Support gibt Anwendern Hilfestellung bei Fragen oder Problemen.

Robustes Design
Neben ihrer technischen Ausstattung sollten mobile Scanner mit ihrem Design überzeugen, denn sie kommen in der Logistik in unterschiedlichen Umgebungen – im staubigen Lager, auf dem nassen Parkplatz oder der lauten und betriebsamen Produktionshalle – zum Einsatz. Zu den zentralen Eigenschaften gehören eine robuste Bauweise, so dass das Gerät regen- und staubgeschützt ist, ein kratzresistentes Display, ein stabiles Gehäuse sowie ein langlebiger Akku. as

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