Vollautomatisierte Kontrolle von Schlauchfassungen

Zu 100 Prozent geprüft

Für Szabo, einen mittelständischen Großserien-Hersteller von Dreh- und Frästeilen, verwirklichte Inotec eine mehrstufige Prüfanlage für die vollautomatisierte 100-Prozent-Kontrolle von Schlauchfassungen.

Mehrstationen-Prüfanlage von Inotec für die schnelle 100-Prozent-Kontrolle von Schlauchfassungen: Förder- und lineartechnische Komponenten sorgen für die Vereinzelung und Positionierung; taktile und optische Verfahren für die Vermessung jedes einzelnen Bauteils. (Bild: Inotec)

Bei höchster Geschwindigkeit ermöglicht sie die vollständige Innen- und Außenkontrolle der hohlzylindrischen Metallteile und sortiert Fehlteile aus. Projektpartner für die industrielle Bildverarbeitung war Nera Vision. Der vollsynchronisierte Prozess startet mit einem Teilebunker, der die Schlauchfassungen aus der Produktion aufnimmt. Ein Vertikal-Stufenförderer entnimmt die Teile daraus in kleinen Gruppen und führt sie über ein schmales Förderband einer schrägstehenden Führungsschiene zu. Hier werden sie unter dem digitalen Auge eines Vision-Sensors vereinzelt und ausgerichtet. Was falsch herum liegt bringt ein Drehmodul auf Kurs.

Gleichzeitig wird die Oberflächenbeschichtung geprüft. Dann durchläuft jede Schlauchfassung mehrere Messstationen. Während ein telezentrisches Kamerasystem im Durchlicht-Verfahren die äußeren Konturen vermisst, kontrolliert eine taktile Messeinheit die Länge. Zum Ausschluss von Spänen und Partikeln erfolgen im nächsten Schritt eine optische Kontrolle von beiden Stirnseiten und Innenraum sowie eine Vermessung der Anarbeitungen. Danach wird die Innenkontur mithilfe von Messdornen beidseitig taktil vermessen. Anschließend erfolgt mithilfe eines Messrings die Kontrolle des Außendurchmessers. as

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Halle 3, Stand 3221

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