Verbessertes Bin Picking

Präziserer Griff in die Kiste

Ein neues Visionssystem nach dem Triangulationsverfahren verbessert das Bin Picking von Liebherr: Es sorgt für mehr Genauigkeit, bessere Teileerkennung und schnellere Bearbeitung.

Verbesserte Bin-Picking-Zelle: Schnelle Werkstückerkennung durch das neue Visionssystem von Liebherr. (Bild: Liebherr)

Die intelligente Entnahme von Werkstücken aus einer chaotischen Anordnung, der „Griff in die Kiste“, ist eine klassische Anwendung in der Automation. Sie sorgt für eine höhere Produktivität, bessere Personalentlastung und niedrigere Lohnstückkosten. Nun verbessert ein neues Visionssystem nach dem Triangulationsverfahren das Bin Picking von Liebherr: Es sorgt für mehr Genauigkeit, bessere Teileerkennung und schnellere Bearbeitung und funktioniert nach dem Triangulationsverfahren, das zusammen mit einem Sensor-Kooperationspartner entwickelt wurde.

„Wir setzen nun ein zweistufiges Triangulationssystem ein, bei dem durch ein Zusammenspiel zwischen Laser und Kamera die Behälter mit den Teilen gescannt werden“, erklärt Thomas Mattern, Leiter Entwicklung Automationssysteme. Dadurch ergebe sich eine verbesserte Auflösung; kleine Merkmale, die zur Lageerkennung und Bauteilunterscheidung erforderlich sind, werden beispielsweise besser erkannt. Zudem werden die Schattenbildung und das Kollisionsrisiko reduziert. Dadurch gelingt dem achtachsigen Roboterarm selbst der Griff in bis zu ein Meter tiefe Transportbehälter. Mit nur einer linearen Bewegung erfasst das zweistufige Triangulationssystem den Behälterinhalt, ohne eine vorherige Positionierung des 3D-Visionsystems. Die Erkennung und Auswertung erfolge im Bereich von nur fünf Sekunde, so das Unternehmen. as

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