Testen elektronischer Flachbaugruppen

Farben erkennen

Das Testen elektronischer Flachbaugruppen analog, digital, hochspannungsmäßig bis 1.000 Volt bietet Reinhardt schon seit Jahren an. Nun ist eine neue Aufgabe hinzugekommen: Da nunmehr bei vielen Herstellern elektronischer Flachbaugruppen auch LEDs in verschiedenen Farben für unterschiedliche Verwendungen eingesetzt werden, passieren Fehler bei der Farb-Bestückung, denn die meisten LEDs sind bei der Montage klar, und eine sichtmäßige Farberkennung ist im ausgeschalteten Zustand nicht möglich. Reinhardt hat nun zwei Farberkennungsmodule entwickelt, die die Erkennung in Nanometer messen und bei denen entsprechende Grenzen prozentual als oberer oder unterer erlaubter Wert frei einstellbar sind. Die Helligkeitsmessung sorgt für gleichmäßig helle Anzeigen. Mit diesen Modulen werden an einem bekannt guten Prüfling (elektronische Flachbaugruppe) Farbwerte und Helligkeit automatisch erlernt. Das erste Modul ist eine einanzeigenfähige Auswertelektronik und sollte in einem festen, reproduzierbaren Abstand über der LED montiert sein. Es lässt sich mit einer weißen Beleuchtungsdiode ausstatten, um transreflektiv Farben zu messen, zum Beispiel bei Tasten mit demselben Schaltelement, wobei die Tastenauflagen individuell bestückt werden; dadurch können die Farben der Tasten automatisch überprüft und Fertigungsfehler erkannt werden. Das Farberkennungsmodul mit 16 Kanälen wird wie das vorhergehende Modul über I2C ausgewertet. Auch die 16 Kanäle werden über I2C umgeschaltet. Die Farb- und Helligkeitsübertragung übernehmen flexible Lichtwellenleiter, die über den LEDs in die Adapterplattenoberseite montiert werden, so dass auch hier eine reproduzierbare Position gewährleistet ist. Für nach vorn gerichtetete LEDs lassen sich die Lichtwellenleiter so anbringen, dass das Licht auch von vorn oder seitlich gemessen werden kann. Auch bei diesem Modul kann die Farberkennung automatisch erlernt und deren Toleranzgrenzen, die typisch mit zehn Prozent gelernt werden, mit individueller Schärfe programmiert werden, um der Aufgabenstellung bei der Prüfung gerecht zu werden.

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