Mehrfach-Scanner

Hightech-Scanner für schwarze Brause

Coca Cola-NL spart sechs Minuten bei der Lkw-Beladung. Zur Anpassung des Beladeprozesses an das kürzlich automatisierte Lager entwickelte Zetes ein Scanning-System für Gabelstapler und beriet Coca-Cola beim Design der Gabelstapleranbauten. Das Beladen der Lkw ist jetzt schneller, präziser und sicherer.

Packen drei Paletten Brause: Stapler mit Zetes-Scan-Einrichtung für alle drei Getränkepaletten bei Coca Cola in den Niederlanden. (Foto: Zetes)

Die Produktion von Coca-Cola im niederländischen Dongen stellt 15 Marken für den holländischen Markt zur Verfügung. Die Produktion des Unternehmens ist an sechs Tagen in der Woche je 24 Stunden in Betrieb. Je nach den Witterungsbedingungen werden pro Schicht durchschnittlich 50 bis 80 Lkw beladen, bei einer Hitzewelle noch mehr.

Das Verladen der Paletten musste unter Berücksichtigung der Sicherheitsstandards auf die Prozesse zugeschnitten werden. Coca-Cola suchte nach einem Gabelstaplertyp, der Paletten jeder Art im Lager transportieren kann. Zetes entwarf ein Scanning-System zur Installation auf den Gabelstaplern und beriet das Unternehmen außerdem beim Design der Gabelstapleranbauten. Diese sollten bis zu drei Paletten gleichzeitig transportieren können.

Die Lagerprozesse sind in zwei Linien unterteilt: Lagerung und Auftragsbearbeitung von Getränken aus eigener Produktion sowie die Annahme, Lagerung und Auftragsbearbeitung von Zulieferer-Getränken. Die Paletten kommen in der letzten Phase beider Lagerprozesse in verpackter und beschrifteter Form auf einem Förderband an. 16 Gabelstapler fahren hin und her, um die Paletten vom Förderband abzuholen und sie dann auf den richtigen Lkw zu laden.

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Vor drei Jahren automatisierte das Werk in Dongen den Lagerbetrieb. Dabei wurde auch die Print&Apply-Lösung von Zetes implementiert. Der Scanning-Prozess war eine große Herausforderung. Die Gabelstapler wurden mit bis zu drei Paletten beladen, konnten aber nur zwei davon automatisch scannen. Wenn eine dritte Palette aufgenommen wurde, musste der Fahrer die dritte Palette manuell mit seinem Handheld-Scanner einscannen. Dies führte zu Zeitverlust und Gefahrsituationen. Zetes entwickelte ein Scanning-System, das auf den neuen Gabelstaplern installiert werden konnte. Mit diesem neuen System kann ein einziger Gabelstapler eine Euro-Palette, eine Block-Palette, zwei Euro-Paletten, zwei Block-Paletten, drei Euro-Paletten oder zwölf Rollwagen transportieren.

Motrac-Linde lieferte Gabelstapler mit Elektroantrieb, die dank des bestehenden Batteriewechsel- und Aufladesystems unterbrechungsfrei betrieben werden können. Durwen bestückte die Gabelstapler mit Mehrzweckanbauten und beweglichen Haltevorrichtungen. Zetes stattete jeden Gabelstapler an der Vorderseite mit drei beweglichen Scannern und Sensoren aus. Paletten-Etiketten können von den Scannern direkt eingescannt werden, während der Gabelstapler auf sie zufährt. Möglich wurde dies dank beweglicher Scanner, die Daten sowohl horizontal als auch vertikal einlesen können. Dann erhält der Gabelstaplerfahrer eine Nachricht mit der Nummer des Lkw, auf den die Paletten geladen werden müssen. Alle Daten werden automatisch an das SAP-System von Coca-Cola gesendet. bw

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