LWL Chainflex CFLG.2HG

Am laufenden Meter

Die technischen Anforderungen an Energiezuführungen im Maschinen- und Anlagenbau erfordern funktionssichere Leitungen. Igus in Köln setzt verstärkt auf Glas-Lichtwellenleitungen, die hohe Datenmengen bei gleichzeitig steigenden Leitungslängen zulassen. Die Produktfamilie Chainflex CFLG.2HG ist ab sofort als Meterware oder mit Steckverbindungen konfektioniert ab Lager lieferbar. Eine modulare LWL-Kupferschnittstelle ermöglicht die sichere Datenübertragung via Ethernet, USB und FireWire (1394a oder b). Die Zwei-Fasern-LWL-Leitung dieser Produktfamilie wird mit dem Faserdurchmesser 50/125 oder 62,5/125 Mikrometer geliefert und gehört zu den so genannten Gradienten-Glasfaserleitungen. Neu hinzugekommen ist jetzt die CFLG.2HS.200/230 Type, die mit 200/230-Mikrometer-Fasern gefertigt wird. Alle Leitungen bieten neben den guten Übertragungseigenschaften von Glas-Lichtwellenleitern weitere Vorteile, etwa hohe mechanische Festigkeit beim Einsatz in Energieketten und uneingeschränkte Öl- und UV-Beständigkeit. Zu der hohen EMV-Sicherheit der LWL-Leitungen – auch bei hoher Energiedichte wie bei Servomotoren, Umrichtern und ähnlichen Stromlasten – kommen der Mindestbiegeradius von nur 12,5 mal Durchmesser sowie der kleine Außendurchmesser von neun Millimeter. Die Chainflex-Glasfaserleitung kann in Regalbediengeräten in Längs- und Hubachse sowie beim Handling oder in Bearbeitungsmaschinen für kurze und lange Verfahrwege bis 50 Meter eingesetzt werden. Für Anwender spielt die Störfestigkeit der LWL-Leitung gegenüber elektromagnetischen Einflüssen sowie die sichere Datenübertragung und hohe Datenübertragungsrate eine große Rolle. Hinzu kommt die höhere Standfestigkeit der LWL- gegenüber den Kupferleitungen. Die Kölner haben im firmeneigenen Energiekettenlabor zwei Jahre lang die Glas-Lichtwellenleitungen getestet. Dabei wurde ein Verfahrweg von zwei Meter bei einem Biegeradius von nur 100 Millimeter und einer Geschwindigkeit von 2,5 Meter pro Sekunde ausgewählt. Auch nach mehr als 30 Millionen Bewegungen in der Energiekette – das sind 60.000 Kilometer – wurden keine technisch relevanten Dämpfungserhöhungen festgestellt. Ein Testende ist noch nicht in Sicht. pb

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