Kennzeichnungs- und Identifikationssysteme

Schnittstellenkompetenz als roter Faden

Komplettdienstleister für Informationslogistik
Geschäftsführer Stefan Karp erläutert die Firmenkompetenz von GOD BM: Lösungen und Dienstleistungen rund um die Informationslogistik.
Schnittstellen und Vernetzung – diese Begriffe ziehen sich durch die gesamte Firma GOD Barcode Marketing. Das betrifft sowohl die Technik als auch die Geschäftsbeziehungen. Das Unternehmen realisiert individuelle informationslogistische Lösungen – von der Kennzeichnung mit Barcodes oder RFID-Tags über deren automatische Erfassung bis hin zur Datenkommunikation mit übergeordneten Systemen. handling-Chefredakteur Gunthart Mau besuchte GOD BM am Firmensitz in Lobbach.

Die GOD Barcode Marketing mbH ist ein Systemhaus für die gesamte Informationslogistik. Das Leistungsspektrum reicht von der Kennzeichnung mit Barcodes und/oder Transpondern über die Datenerfassung mit stationären oder mobilen Systemen, von der Datenkommunikation mittels mobilen Datenerfassungsgeräten oder Pick-by-Voice-Lösungen, bis hin zur Weiterverarbeitung beziehungsweise Anbindung an übergeordnete EDV-Systeme wie SAP R/3. Neben den üblichen Schnittstellen wird Funk oder auch GSM/GPRS-Datenkommunikation eingesetzt. Das Unternehmen analysiert Schwachstellen in Betriebsabläufen, entwickelt auf der Basis von Kennzeichnungs- und Datenerfassungssystemen geeignete Lösungen und sorgt dafür, dass die organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Verbesserungen messbar sind. Dabei ist GOD Barcode Marketing von der ersten Idee bis zur fertigen Realisierung ein verlässlicher Partner des Kunden.

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Vom Hardwareproduzenten zum Berater

Das Unternehmen wurde 1984 gegründet und war ursprünglich auf zwei Standorte verteilt – Langenzell bei Heidelberg (Zentrale) und Paderborn (Entwicklung und Fertigung). Der heutige Geschäftsführer Stefan Karp stieg 1989 ins Unternehmen ein und ist seit 2000 Alleingesellschafter. Anfang der 90er Jahre erfolgte der Umzug an den heutigen Firmensitz nach Lobbach bei Heidelberg. Hier wurde Ende der 90er Jahre ein Neubau bezogen.

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Firmengeschichte: Die Eigenentwicklung von Decodertechnik und Anpassung von Schnittstellen. Was früher die IBM-, Memorex- oder Siemens-Schnittstellen waren – heute kaum noch bekannt – sind jetzt PS/2, USB oder Bluetooth. Zunächst war die Firma sehr hardwareorientiert. Später kamen Softwarelösungen hinzu, eine Anforderung von Kundenseite.

Heute gründet sich die Geschäftstätigkeit auf drei Säulen: Barcode, Spracherkennung, Transponder (RFID). Den Schwerpunkt bilden Softwareapplikationen, zum Beispiel Anbindung an SAP- oder ERP-Systeme sowie eigene Softwarelösungen für Fieldservice Anwendungen und Sendungsverfolgung. Hinzu kommen Schnittstellen-Umsetzungen in vorhandene IT-Infrastrukturen sowie der Systemservice und Reparaturdienst im Hause GOD. 50 Prozent der Aktivitäten befassen sich mit der mobilen Datenerfassung und Online-Anbindung über WLAN-Strukturen. Hierfür wurde viel Know-how im eigenen Haus erarbeitet. Hinzu kommen Erfahrungen mit unterschiedlichen Betriebssystem-Plattformen wie Windows CE oder Windows Mobile.

Komplettservice aus einer Hand

Das Ziel ist es, dem Kunden als Generalunternehmer Komplettlösungen anzubieten. Das betrifft die gesamte technische Abwicklung – bis hin zu Finanzierungsfragen für größere Projekte. Am Beispiel eines Transport- und Logistikunternehmens sieht das Dienstleistungsspektrum folgendermaßen aus:
• Auswahl der Hard- und Software

  • der WLAN-Infrastruktur in den Hubs, um die Komissionieranlagen zu integrieren
  • mit dem Transport-Managementsystem und
  • auf das mobile Gerät
  • der Hardwarelösungen, die auf den LKWs mitgeführt werden
  • out-Service
  • für die Online-Abwicklung von Reparaturen („Service online“)
    • Leasing- oder Mietlösung

Für all diese Leistungen gibt es nur einen „Single Point of Contact“, das heißt der Kunde hat genau einen Ansprechpartner für das gesamte Projekt.

Durch das Outsourcing kompletter IT-Abteilungen in den vergangenen Jahren haben viele Unternehmen heute sehr ausgedünnte Ressourcen in diesem Bereich. Daher bereitet GOD alle Lösungen einsatzfertig vor. Dazu gehört das Aufspielen der Anwendersoftware, das Einstellen der WLAN-Parameter und IP-Adressen, das Anbringen der Kennzeichnung – einfach „Plug and Use“ – sowie das Training der Anwender. Natürlich gehört auch die gesamte Dokumentation dazu.

Die wichtigsten Marktsegmente, die das Lobbacher Unternehmen anspricht, sind Retail (Einzelhandel), Industrie und Automotive, Transport, Lager und Logistik sowie Fieldservice. Zu den GOD-Kunden zählen bekannte Namen wie ZF oder Jungheinrich aus dem Industriebereich sowie große Handelsunternehmen, darunter Schlecker (die weltweit größte Drogeriemarktkette), NKD (Textil) und Denner (Lebensmittel).

Erfolgreiche Vernetzung – zufriedene Kunden

Heute fertigt GOD nicht selbst, sondern vergibt Aufträge an externe Dienstleister. Es findet auch keine eigene Hardwareentwicklung statt, vielmehr wird das Engineering im eigenen Hause gepflegt. Die Firma setzt verstärkt auf namhafte Lieferanten. Bevorzugte Hardwarepartner für mobile Datenerfassungssysteme sind Denso, Casio und Datalogic, für Staplerterminals und Tablett PCs TraffiCom und im Druckbereich CAB. Im vergangenen Jahr vereinbarten GOD Barcode Marketing und Sick eine strategische Kooperation im Bereich der automatischen Identifikation. Im Fokus der Zusammenarbeit steht der gemeinsame Auftritt von Sick-Sensoren und -Systemen mit kundenspezifischen Komplettlösungen der GOD BM. Ziel dieser Kooperation ist es, dem Kunden eine Komplettlösung im Bereich Logistik anzubieten: Von der Datenkennzeichnung über die Datenerfassung hin bis zur Weiterverarbeitung. Stefan Karp, Geschäftsführender Gesellschafter der GOD Barcode Marketing, erläuterte dazu: „Wir beschränken uns konsequent auf unsere Kernkompetenz, nämlich Lösungen und Dienstleistungen rund um die Informationslogistik anzubieten. Mit der Integration des erstklassigen Produktportfolios von Sick können wir dem Kunden das bieten, was er will: Lösungen aus einer Hand.“

Ende September dieses Jahres wurde der Kreis der Kooperationspartner erneut erweitert. Die GOD BM und Vortex Business Solutions bv, der europäische Vertreter der Firma Roper Industries/DAP Technologies (USA/Canada) und führender Lösungs- und Dienstleistungsanbieter von robusten und mobilen Industrie-PCs, haben sich auf eine enge strategische und operative Zusammenarbeit geeinigt. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen ihre gegenwärtigen Lösungen und Dienstleistungen für den Markt für Auto-ID sowie robuste und mobile Industrie PCs weiterentwickeln, um eine führende Rolle auf dem europäischen Markt einnehmen zu können. Alle operativen Geschäfte werden dabei im Namen und unter der Führung der GOD BM abgewickelt.

Mit der Kooperation sollen nicht nur die bisherigen Marktanteile der jeweiligen Unternehmen gesteigert sondern auch die Kundenzufriedenheit weiter erhöht werden. „Die Kunden können weiterhin folgende Leistungen erwarten: Lieferung von Gesamtlösungen aus einer Hand einhergehend mit einer hohen Dienstleistungsqualität“, sagt Rob Kierhels, Geschäftsführer von Vobuso Holding bv und Eigentümer von Vortex Business Solutions.

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