Netzwerkfähige Thermodirekt- und Thermotransferdrucker

Kennzeichnung im Netz

Mit Blick auf die anstehende neue "industrielle Revolution" werden klassische Etikettierlösungen, die sich konsequent den aktuellen Bedürfnissen anpassen können, zwar weiterhin benötigt. Aber nun gilt es, den Fokus auf zukunftsfähige Lösungen zu richten. TSC sieht sich für die Zukunft gerüstet.

Vernetzung ist angesagt - sie wird alle Funktionsbereiche eines Unternehmens umfassen. Dabei spielt die Kennzeichnung eine tragende Rolle. (Foto: Fotolia)

Der zunehmenden Vernetzung von Branchen und Unternehmen in allen Industriebereichen soll die Zukunft gehören. Im Prestigeprojekt der Bundesregierung "Industrie 4.0" wachsen industrielle Prozesse und Materialströme immer stärker mit modernen Technologien der Kommunikations- und Informationstechnik zusammen. Ziel ist die "Smart Factory", die intelligente Fabrik, die vertikal in alle Geschäftsprozesse und horizontal in die gesamte Wertschöpfungskette integriert ist, Informationen in Echtzeit austauscht und sich selbst steuert. Auf dem Weg in diese neue Dimension werden Auto-ID-Lösungen eine Schlüsselrolle einnehmen, sagt Ladislav Sloup, Managing Director der TSC Auto ID Technology EMEA, Anbieter von Kennzeichnungs- und Identifikationslösungen für Industrie, Logistik, Transport, Handel und Gesundheitswirtschaft. Das Unternehmen hat sich rechtzeitig auf den steigenden Bedarf an netzwerkfähigen Thermodirekt- und Thermotransferdruckern aller Klassen eingestellt und sieht sich gut gerüstet für die anspruchsvollen Herausforderungen der kommenden Jahre. Denn die selbststeuernden Prozesse basieren auf der permanenten Verfügbarkeit aller relevanten Informationen und auf einem schnellen und zuverlässigen Datenaustausch - möglichst drahtlos und in Echtzeit.

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Globale Kennzeichnungsstandards sind erforderlich

Differenzierte und individuelle Produkte, die in immer flexibler und dynamischer werdenden Fertigungsprozessen entstehen und deren Margen aufgrund verschärften Wettbewerbs immer weiter sinken, werden in der intelligenten Fabrik von morgen eindeutig identifizierbar und lokalisierbar sein. Sie kennen ihren aktuellen Status und ihre Historie und haben Alternativen im Gepäck zur Erreichung der Zielvorgabe. Die Maschinen, die zu ihrer Entstehung beitragen, sind ebenso wie Roboter, Förder- und Lagersysteme, Betriebsmittel und Logistik Teil des sogenannten "Cyber Physical Production Systems" (CPPS), das konsequent das Internet der Dinge und Dienste nutzt und in dem der Mensch neue Aufgaben zu erfüllen hat. Globale Kennzeichnungs-, Klassifikations- und Transaktionsstandards sorgen bei zunehmendem Automatisierungsgrad für eine reibungslose Kommunikation der verschiedenen Systeme untereinander und sichern die lückenlose Rückverfolgbarkeit und Transparenz durch die gesamte Supply Chain. Will man alle Potenziale sinnvoll ausschöpfen, müssen diese Standards, die zum Großteil bereits vorhanden sind oder an denen mit Hochdruck gearbeitet wird, künftig von allen Beteiligten der Prozesskette mit aller Konsequenz genutzt werden.

Barcodes oder RFID?

Die Frage, ob optische Identifikationssysteme mit linearen oder zwei- und dreidimensionalen Codes, RFID-Technologie oder auch einer Kombination von beidem eingesetzt werden soll, ist angesichts der differenzierten Leistungs- und Einsatzmerkmale beider Verfahren nicht so leicht zu beantworten. Es gibt keine universelle Lösung, die alle Anforderungen erfüllt und dabei auch noch kostengünstig umzusetzen ist. "Aber der gute alte Strichcode und zweidimensionale Codes wie der Datamatrix haben immer noch die Nase vorn", konstatiert Ladislav Sloup. "Bei RFID sind komplexere Überlegungen und auch Investitionen in die Infrastruktur nötig - mehr jedenfalls, als dies bei der Nutzung von leistungsstarken und integrationsfähigen Thermodruckern der Fall ist."

Für welches System man sich letztlich entscheidet - wichtig sei in jedem Fall, dass die Informationen leicht und fehlerfrei auszulesen sind. Sie sollten unproblematisch in übergeordnete Produktionssteuerungs- oder Management-Execution-Systeme einfließen und dort verarbeitet werden können. Denn die Vernetzung wird alle Funktionsbereiche eines Unternehmens umfassen. Die Kennzeichnung spielt dabei die tragende Rolle und gleicht dem bekannten roten Faden - angefangen bei Einkauf und elektronischen Beschaffungssystemen über Wareneingang, Kommissionierung und Lagerlogistik generell bis hin zur Steuerung von Produktionsprozessen, Verpackungslogistik, Versand, Transport und Rechnungswesen. Sie betrifft Hersteller, Zulieferer und Handel - also alle Partner innerhalb der Versorgungskette, gleichgültig, in welchem Land sie sitzen, welche Sprache sie sprechen und welche Systeme sie nutzen. Wenn es um automatisierte Prozesse geht, müssen einzelne Komponenten wie Drucker, Scanner oder Roboter und Fördersysteme störungsfrei und zuverlässig arbeiten. Auch schnelle Reaktionszeiten, kürzere Entwicklungszyklen und kundenorientierte Support- und Serviceleistungen werden künftig starke Indikatoren für die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität eines Unternehmens sein. Diesen Anforderungen müssen sich auch Hersteller wie TSC Auto ID stellen, die die Entwicklung moderner und leicht zu bedienender Etikettendrucker hauptsächlich an Kundenbedürfnissen ausrichten. Die Printer können tatsächlich eine wirkungsvolle Hilfe sein, weil sie vielseitig einsetzbar, robust und kompatibel sind.

Connectivity-Lösungen liegen im Trend

Moderne Schnittstellen sind bei der Vielzahl an Informationen, die zwischen EDV-System und Peripheriegeräten ausgetauscht werden müssen, zwangsläufig der Schlüssel zum Erfolg. TSC hat auch diesen Trend erkannt und sich von Anfang an darauf eingerichtet. Experte Sloup: "Wir statten praktisch alle unsere Drucker mit einer Vielzahl an parallelen und seriellen Standard-Schnittstellen wie USB 2.0, Ethernet und RS232 aus. Ebenfalls zum Lieferumfang beispielsweise bei den Industriedruckern gehören PS/2-Tastatur-Schnittstellen für den Stand-Alone-Betrieb oder ein sicherer, digitaler (SD)-Flash-Speicherkarten-Steckplatz für die preisgünstige Speicherweiterung. Damit lassen sich unsere Drucker problemlos in heutige und künftige Strukturen eingliedern." Mit den seit kurzem verfügbaren Bluetooth- und WiFi-Modulen, die eine drahtlose Kommunikation ermöglichen und die wie die portablen TSC-Drucker der neuen Generation größtmögliche Mobilität bieten, können alle Drucker problemlos nachgerüstet werden.   pb

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