KiSoft Beverage Solutions mit RFID

Wo ist mein Fässchen?

Effektives Leergut-Management per RFID
RFID macht Leergut-Management transparent und günstig.
Für Getränkeabfüller hat nicht nur der Inhalt der Flaschen und Fässer höchste Priorität, sondern auch das Leergut. Denn es muss stets in der gewünschten Menge und in der erforderlichen Qualität verfügbar sein. Der Einsatz von RFID schafft hier wertvollen Nutzen.

Wie Zahlen aus Untersuchungen belegen, ist Leergut häufig eine unbekannte Größe. Das hat – europaweit gesehen – millionenschwere Negativfolgen. Denn oft bleibt unbekannt, welche Mengen Leergutes wo, seit wann und in welchem Qualitätszustand im Umlauf sind und zu welchem Zeitpunkt es wieder zum Abfüllen zur Verfügung stehen wird.

Transparenz schafft hier das umfassende Programm KiSoft Beverage Solutions der Firma Knapp Systemintegration im österreichischen Leoben. Ihr Leergutmanagement per Barcode hat sich bereits in vielen Anwendungen bewährt, zum Beispiel in Leergutsortieranlagen bei Spar in Österreich. Bei diesen Anwendungen sowohl auf Paletten als auch auf Rollcontainern lassen sich positionierte, mit Flaschen gefüllte Leergutkästen per Barcode und auch per Bilderkennung erfassen. Anschließend erfolgen Fakturierung und Pfandberechnung. Insgesamt bietet dieses System bis 40 Prozent Ersparnis beim Verwaltungsaufwand und bis 100 Prozent Reduktion der Fehlerkosten. Bei diesen Prozessen werden die entsprechenden Module von KiSoft Beverage Solutions an ein Lagerverwaltungssystem (LVS) angedockt.

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Das Unternehmen hat die Software nun um die Komponente RFID für das Leergut-Management erweitert. Sie wird ebenfalls an das vorhandene LVS des anwendenden Abfüllers oder Getränkegroßhändlers angedockt. Sämtliche relevanten Informationen werden in einem RFID-Tag gespeichert, der dann am Leergut angebracht wird. Derzeit lohnt sich der Einsatz aufgrund der noch teuren Tags besonders bei Kegs – das sind Mehrwegfässer aus Edelstahl, die 30 beziehungsweise 50 Liter fassen und von Brauereien und Großhändlern für das Abfüllen, Lagern und den Transport der Getränke eingesetzt werden. Mit den im Tag hinterlegten Informationen lässt sich generell ein eindeutiger Bezug zum Kunden und Lieferanten herstellen, und zwar mit vielfältigen Informationen und Inhalten, die allesamt an ein übergeordnetes ERP-System oder LVS kommuniziert werden und somit stets abrufbar sind. So erhält der Anwender nicht nur Informationen über den Pfandwert sämtlicher Einheiten, die im Umlauf sind, sondern der gesamte Kreislauf des Fasses wird nachvollziehbar: Es wird exakt dokumentiert, wie lange das Fass in Umlauf war, ob es bereits zu lange in Umlauf war und ersetzt werden muss, wann eventuelle Reparaturen anstehen, oder ob es fremd befüllt wurde. Das könnte für die Qualität relevant werden, da eventuell spezielle Reinigungsverfahren erforderlich werden. Qualitätssteigerung ist ein besonderes Merkmal, das Brauern und Abfüllern wichtig ist, weil dann die Reklamationen zurückgehen oder sich von vornherein vermeiden lassen.

Ein weiterer zentraler Aspekt für den Einsatz von RFID im Keg-Management ist die sogenannte erhöhte Rotationsgeschwindigkeit des Leerguts. Denn die per RFID erfassten Fässer sind rascher verfügbar und lassen sich häufiger einsetzen, was das eingesetzte Umlauf-Kapital reduziert und schließlich die stetige Marktpräsenz des Anbieters steigert.
Durch den RFID-Einsatz für das Leergut-Management werden bestehende und bewährte Techniken und Prozesse erweitert und schaffen dem Anwender neuen Nutzen. Denn Brauereien, Abfüller und Getränkefachgroßhandel bekommen mit dieser Lösung erstmals ein durchgehendes Leergut-Management, das lückenlose Bestandsführung und die korrekte Fakturierung des Pfandes ebenso bietet wie Kostenreduktions-Potenziale; Fremdnutzung, Schwund und Fehlbepfandung der Gebinde werden vermieden. Hinzu kommen Transparenz hinsichtlich der Prozesse, Bewertungsmöglichkeiten der Lieferanten und umfassende nachhaltige Qualitätsverbesserungen. PR/pb

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