Identtechnik

Warenverfolgung mit RFID

Eine Lösung zur automatisierten Verfolgung von Warenbewegungen (Tracking und Tracing) auf Basis der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification), direkt angebunden an betriebliche ERP- oder Warenwirtschaftssysteme, hat Condat auf der Cebit präsentiert. Die zu verfolgenden Waren beziehungsweise Objekte erhalten Kennzeichnungen in Form von RFID-Tags, die in unterschiedlichsten Bauformen und für nahezu jeden Einsatzzweck verfügbar sind. Ausgewählte Stationen in der Lieferkette, zum Beispiel Lager, Verladerampen oder Lkw, werden mit Antennen beziehungsweise Lesegeräten ausgestattet. Die Antennen sind über die Software „Skyware-Middleware“ der Berliner und entsprechende Adapter an das zentrale IT-System angebunden. Bewegt sich ein Objekt an einer Antenne vorbei, so liest sie die Daten aus dem RFID-Tag und leitet sie an die Middleware weiter, die sie direkt in eine Transaktion in das zentrale ERP-System (Navision oder SAP R/3) umsetzt. Dort werden die Warenbewegungen mit der korrekten Bewegungsart verbucht. Über das zentrale IT-System kann sich der Anwender jederzeit über den aktuellen Aufenthaltsort des Objektes informieren. Diese Lösung ersetzt die manuelle Abwicklung von Bestandsführungsprozessen in der Warenannahme oder im Lager.

Mit dieser integrierten RFID-Lösung lassen sich Prozesse in der Lagerverwaltung, Inventur, Facility- und Anlagenmanagement automatisieren. Sie ermöglicht den lückenlosen Nachweis über die Bewegung und die Ermittlung des aktuellen Aufenthaltsorts von Objekten. Die Identifikation funktioniert auch ohne Sichtkontakt zwischen Objekt und Lesegerät. So lassen sich beispielsweise Container in einem Hafen oder Fahrzeuge auf dem Firmengelände lokalisieren. Zusätzlich können bestimmte RFID-Anwendungen Daten wie etwa Inspektionszeiten speichern. Die Lösung reduziert Kosten und Zeit durch automatisierte Prozesse in der Bestandsführung, der Verbuchung von Warenbewegungen, bei Inventuren oder im Objektschutz. RFID-Tags sind relativ fälschungssicher und ihre Daten lassen sich ohne physischen Kontakt mit dem Objekt erfassen. Fehler der manuellen Erfassung von Objekt-IDs entfallen, kein Objekt kann übersehen oder vergessen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Informationen zum Objekt vor Ort zur Verfügung stehen.sg

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