UV-Inkjetdruck

Auf zu neuen Ufern

Digitale Drucklösungen setzen sich durch
Die Schriftwiedergabe im Digitaldruck lässt auf Verpackungen keine Wünsche offen. (Foto: Atlantic Zeiser)
Weg vom Eindrucken – hin zum Komplettdruck: Der UV-Inkjetdruck hat sich als unverzichtbare Digitaldrucktechnik zum hochwertigen Beschriften und Kodieren personalisierter Etiketten etabliert.

Heute ist der Digitaldruck allgegenwärtig. Ob Großformat- oder Schmalbahnformat, in jeder Drucksparte setzen sich digitale Drucklösungen durch. Gerade im Bereich der personalisierten Etiketten spielen sie ihre Vorteile aus. Viele Etikettenproduzenten lösen sich vom Vor- und Eindrucken mit mehreren Druckdurchgängen und gehen zum Komplettdruck in einem Durchgang über. Möglich macht dies die fotorealistische Bildqualität der heute erhältlichen Inkjetdrucksysteme. Logo, Bildmotiv, Sprachwechsel, Barcodes oder Chargennummer – sowohl statische als auch variable Informationen lassen sich mit einem Drucksystem auf dem Blankoetikett platzieren und verschlanken so den Produktionsworkflow.

Für personalisierte Aufgaben

Der Digitaldruck ist dann sinnvoll und rentabel, wenn die Losgrößen pro Auftrag gering sind, eine hohe Sortenvielfalt verlangt wird oder ein Missverhältnis zwischen Rüstzeit und Druckzeit besteht. Er ist dann das Druckverfahren der ersten Wahl, wenn Druckaufträge mit personalisierten Angaben oder variablen Inhalten wie Sprachversionen, Nummern oder Barcodes nachgefragt werden, der Auftrag innerhalb einer kurzen Lieferzeit fertig sein muss oder Late-Stage-Produktdifferenzierungen anstehen. Atlantic Zeiser hat seit Jahrzehnten Erfahrungen mit personalisierten Schmalbahn-Druckverfahren für Verpackungen, Etiketten und Plastikkarten aller Art und im Digitaldruck ein mittlerweile 15 Jahre gereiftes Know-how. Neben Komplettlösungen aus einer Hand – samt Zufuhr, Druckeinheit, Tintenversorgung, Trocknung, Sensoren, Kamerakontrolle, Monitor und Transportsystem – bietet er den Inkjetdruck in verschiedenen Leistungsklassen auch als Module zum Einbau in bestehende Systeme. Das hat für den Kunden den Vorteil, dass bereits getätigte Investitionen nicht umsonst waren und vorhandene Transportsysteme genutzt werden können.

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In den Bereichen Produktkennzeichnung, Etikettierung und Verpackung zählen Laser-, Thermotransfer- und Inkjetdruck zu den gebräuchlichsten Digitaldrucktechniken. Hierbei zeigen sich beim Laser- und Thermotransferdruck systembedingte Nachteile. Sie liegen beim Laser in aufwendigen Sicherheitsbestimmungen, der benötigten Absaugung und dem schlechten oder unscharfen Druckkontrast. Gegen den Thermotransferdruck sprechen Folgekosten und Haftungseinschränkungen auf anspruchsvollen Substraten. Deshalb kristallisiert sich zunehmend der Inkjetdruck als das Verfahren mit der größten Zukunft heraus. UV-härtende Tinten zählen derzeit zu den vielseitigsten Lösungen. Denn sie allein können – abgesehen von Papieren und Kartonagen – dauerhaft auf nichtsaugenden Materialien wie Kunststoff, Metall, plastifizierten Oberflächen und Glas haften. Diese Tinten haben eine hohe Haftkraft, sind kratzfest und lichtstabil. Atlantic Zeiser setzt zum Aushärten umweltfreundliche LED-UV-Systeme ein, die kein Ozon erzeugen wie etwa klassische UV-Lampen. Diese Systeme benötigen nur ein Zehntel der üblichen Energiemenge und leben deutlich länger.

Individuell gestaltete Etiketten

Es ist möglich, personalisierte Etiketten oder Verpackungen in der Auflage eins rentabel und effizient zu produzieren. Kunden von Atlantic Zeiser nutzen bereits das Potenzial des vierfarbigen Digitaldrucks und bieten ihren Endkunden diesen Service an. Vor wenigen Jahren war es undenkbar, etwa eine Getränkeflasche über das Internet zu bestellen und ein individuell gestaltetes Grußetikett aufdrucken zu lassen. Otto-Normal-Verbraucher, die mit einem derartigen Ansinnen an eine Etikettendruckerei herangetreten sind, ernteten bislang nur müdes Abwinken. Ein weiteres Anwendungsgebiet des Inkjetdrucks sind Sicherheitskennzeichnungen; sie gewinnen vor dem Hintergrund zunehmender Produktfälschungen. Atlantic Zeiser hat eine Lösung für unsichtbare Produktkennzeichnungen entwickelt, anhand der sich rückwärts je nach Zielland nachvollziehen und überprüfen lässt, ob das Kosmetikprodukt echt oder eine unerlaubte Nachahmung ist. pb

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