Rittal: Infrastruktur-Monitoring für Schaltschränke

Gegenmaßnahmen inbegriffen

Rittal hat sein intelligentes Überwachungssystem Computer Multi Control in der dritten Generation komplett neu entwickelt. Die Überwachungslösung CMC ist in der Version III nun auch für den Einsatz in Schalt- und Steuerungsschränken geeignet. Wichtigste Neuerung ist ein integrierter OPC (Open Packaging Convention) Server, der mit zirka 99 Prozent der gängigen Leitstandsysteme kompatibel ist. Neu ist zudem der Wechsel zu seriell verbundenen Sensoren mit CAN-Bussen. Komplett überarbeitet wurde auch das Gehäuse des CMC III, das nun deutlich weniger kostbaren Platz im Schaltschrank benötigt. Das CMC III PU Compact unterscheidet sich von der Vollversion durch eine geringere Anzahl an Sensoren beziehungsweise CAN-Bus Anschlusseinheiten und ist ohne SD-Card-Einschub und USB-Anschluss für Speichersticks ausgestattet. Verwendete die Lösung bisher das in der IT gängige Netzwerkprotokoll SNMP, ist in CMC III ein OPC-Server (Open Packaging Convention) und damit ein Standard in der Leitstandtechnik integriert. Die Monitoring-Lösung überprüft nicht nur wichtige Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Spannung im Schaltschrank, sondern bietet zudem Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Hohe Energieverbraucher können aufgedeckt und durch effiziente Systeme ersetzt werden. Zudem sind umfangreiche und ergebnisorientierte Analysen möglich, so dass die Lebenszyklen der eingesetzten Bauteile erhöht werden können. Im Falle von Messdaten außerhalb der Norm führt das CMC automatisierte Gegenmaßnahmen durch und informiert umgehend per E-Mail. Die beiden wichtigsten Funktionen ¿ der Temperatursensor für die Überwachung der Schaltschrank-Klimatisierung und ein Infrarotsensor, der registriert, ob die Schranktür offen oder geschlossen ist ¿ sind bereits standardmäßig in der zentralen Processing Unit integriert. Ebenso zwei digitale Eingänge und ein Relais-Ausgang für kleine individuelle Überwachungsaufgaben. Weiterhin kann das CMC III die Schaltschrankbeleuchtung und -klimatisierung automatisch steuern: Wird die Tür geöffnet, schaltet sich zum Beispiel das Licht an oder die Schrankkühlung aus. Weitere Funktionen wie ein S0-Bus zur Energiemessung, Überwachung von Luftfeuchtigkeit, Luftstrom, Druckdifferenz oder Spannungen können zusätzlich je nach Anforderungsprofil integriert werden. Eine Energieversorgung ist über Klemmen mit 24 V DC oder Power over Ethernet (PoE) möglich, ebenso kann das System redundant mit Energie versorgt werden. Eine zusätzliche Weiterentwicklung ist der Wechsel zu CAN-Bussen (Controller Area Network): Diese sind in die zentrale Processing Unit und in die intelligenten Rittal-Sensoren integriert. So sind die CAN-Bus-Sensoren nicht wie herkömmliche I/O-Units jeweils einzeln mit der zentralen Processing Unit verbunden, sondern untereinander seriell.

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CMC - III. Generation: Wichtigste Neuerung ist ein integrierter OPC Server, der mit zirka 99 Prozent der gängigen Leitstandsysteme kompatibel ist.

Rittal hat sein intelligentes Überwachungssystem Computer Multi Control in der dritten Generation komplett neu entwickelt. Die Überwachungslösung CMC ist in der Version III nun auch für den Einsatz in Schalt- und Steuerungsschränken geeignet. Wichtigste Neuerung ist ein integrierter OPC (Open Packaging Convention) Server, der mit zirka 99 Prozent der gängigen Leitstandsysteme kompatibel ist. Neu ist zudem der Wechsel zu seriell verbundenen Sensoren mit CAN-Bussen. Komplett überarbeitet wurde auch das Gehäuse des CMC III, das nun deutlich weniger kostbaren Platz im Schaltschrank benötigt. Das CMC III PU Compact unterscheidet sich von der Vollversion durch eine geringere Anzahl an Sensoren beziehungsweise CAN-Bus Anschlusseinheiten und ist ohne SD-Card-Einschub und USB-Anschluss für Speichersticks ausgestattet. Verwendete die Lösung bisher das in der IT gängige Netzwerkprotokoll SNMP, ist in CMC III ein OPC-Server (Open Packaging Convention) und damit ein Standard in der Leitstandtechnik integriert. Die Monitoring-Lösung überprüft nicht nur wichtige Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Spannung im Schaltschrank, sondern bietet zudem Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Hohe Energieverbraucher können aufgedeckt und durch effiziente Systeme ersetzt werden. Zudem sind umfangreiche und ergebnisorientierte Analysen möglich, so dass die Lebenszyklen der eingesetzten Bauteile erhöht werden können. Im Falle von Messdaten außerhalb der Norm führt das CMC automatisierte Gegenmaßnahmen durch und informiert umgehend per E-Mail. Die beiden wichtigsten Funktionen ¿ der Temperatursensor für die Überwachung der Schaltschrank-Klimatisierung und ein Infrarotsensor, der registriert, ob die Schranktür offen oder geschlossen ist ¿ sind bereits standardmäßig in der zentralen Processing Unit integriert. Ebenso zwei digitale Eingänge und ein Relais-Ausgang für kleine individuelle Überwachungsaufgaben. Weiterhin kann das CMC III die Schaltschrankbeleuchtung und -klimatisierung automatisch steuern: Wird die Tür geöffnet, schaltet sich zum Beispiel das Licht an oder die Schrankkühlung aus. Weitere Funktionen wie ein S0-Bus zur Energiemessung, Überwachung von Luftfeuchtigkeit, Luftstrom, Druckdifferenz oder Spannungen können zusätzlich je nach Anforderungsprofil integriert werden. Eine Energieversorgung ist über Klemmen mit 24 V DC oder Power over Ethernet (PoE) möglich, ebenso kann das System redundant mit Energie versorgt werden. Eine zusätzliche Weiterentwicklung ist der Wechsel zu CAN-Bussen (Controller Area Network): Diese sind in die zentrale Processing Unit und in die intelligenten Rittal-Sensoren integriert. So sind die CAN-Bus-Sensoren nicht wie herkömmliche I/O-Units jeweils einzeln mit der zentralen Processing Unit verbunden, sondern untereinander seriell.

Platzsparend, komfortabel, automatisiert

Die Processing Unit der dritten CMC-Generation kann im Schaltschrank-Rahmen befestigt werden. Damit ist diese zur Schranktür ausgerichtet und benötigt keinen Platz auf der Montageplatte. Die optionalen Steuereinheiten mit den bis zu 128 digitalen Eingängen und 64 Relais-Ausgängen lassen sich auf der Montageplatte mittels Hutschienen befestigen. Die Einbindung ins Netzwerk sowie die Konfigurierung und Inbetriebnahme erfolgen bei CMC III komfortabel per Laptop und USB-Anschluss. Als Netzwerkprotokoll kann der Anwender zwischen TCP/IPv4 und TCP/IPv6 wählen. bw

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