Regalkennzeichnung

Personal-Entscheidung

Regalkennzeichnung bei MAN Diesel & Turbo erneuert
Farbe ins Regal: Das Lagerpersonal konnte bei der farblichen Kennzeichnung mitreden. Das half dabei, das Projekt der neuen Regalkennzeichnung bei MAN Diesel & Turbo erfolgreich umzusetzen. (Foto: Inotec)
MAN Diesel & Turbo gilt als Weltmarktführer bei großen Dieselmotoren für Schiffe und Kraftwerke und als einer der drei führenden Hersteller von Turbomaschinen. In Oberhausen, wo Gas- und Dampfturbinen sowie Kompressoren gefertigt werden, setzt man auf eine reibungslose Lagerung und Logistik. Hilfreich ist dabei eine neue Stellplatzkennzeichnung.

Um die komplexe Logistikleistungen bei MAN Diesel & Turbo gewährleisten zu können, werden Prozesse kontinuierlich optimiert. Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern werden sowohl kleine Einzelteile als auch Großlasten gelagert. Insgesamt hat das Lager rund 9.000 Stellplätze, 4.000 Regalplätze und Bodenlagerung sowie ein automatisches Kleinteilelager (AKL). Im Zuge der Einführung der mobilen Datenerfassung im Lager wurden die Prozesse optimiert, die Lagerbereiche neu eingeteilt sowie Stellplätze neu gekennzeichnet. In der Planungsphase wurde überlegt, welche Anforderungen die Barcode-Etiketten erfüllen müssen: Einsatz unterschiedlicher Regalsysteme (Varianz in der Flächenhöhe), unbeheiztes Blocklager mit entsprechend niedriger Umgebungstemperatur im Winter, Resistenz gegenüber Feuchtigkeit, Öl oder Kühlschmierstoff (KSS), Abwischbarkeit, Ableitung von drei Etikettenstandards aus Größenclusterung sowie Widerstand gegenüber mechanischer Beanspruchung.

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Die digital gedruckten Multilevel-Etiketten von Inotec konnten die gewünschten Anforderungen erfüllen. So werden seit Ende 2010 in einigen Hallenbereichen diese farbigen Mehrplatz-Etiketten eingesetzt, da dort die Staplerfahrer nicht auf die Höhe des Stellplatzes fahren. Damit er einfach und schnell den richtigen Stellplatz einscannen kann, hat MAN sich für die Multilevel-Etiketten entschieden. In der Planungsphase wurden die Meister und Vorarbeiter involviert. Bei der Auswahl der Lesegeräte wurden sogar alle Mitarbeiter mit eingebunden, damit eine größere Akzeptanz für die mobile Datenerfassung erreicht würde. „Die Mitarbeiter im Lager wissen am besten, welche Eigenschaften ein Scanner haben soll: IP-Klasse, Tastengröße, Ausführung und Größe des Gerätes. Vor der Bestellung der Etiketten haben wir mit den Mitarbeitern die verschiedenen Etikettentypen im Lager getestet“, meint Malte Sietz, der im Bereich Planung und Logistik verantwortliche Projektleiter. Die Einbindung des Lagerfachpersonals in den Entscheidungsprozess trug dazu bei, das Projekt erfolgreich umzusetzen.

Daneben unterstreicht Malte Sietz das robuste Etikettenmaterial, das sogar auf älteren Traversen haftet. „Dieser Etikettentyp ist für mich die ideale Lösung, wenn der Staplerfahrer Ware in einem Regal mit mehreren Ebenen abstellen muss. Wäre jeder Stellplatz einzeln gekennzeichnet, müsste der Mitarbeiter weit zurückfahren oder sogar absteigen, um einen der oberen Stellplätze zu scannen. Beide Alternativen erhöhen den Anteil der Totzeit im Prozess. Durch die Mehrplatzetiketten lässt sich dieses Problem vermeiden, da der Fahrer den Stellplatz direkt scannen kann.“ Einen weiteren Pluspunkt sieht er in der individuellen Gestaltung des Etiketts. Hoch- oder Querformat lassen sich je nach Regalanordnung oder Regaltyp auswählen. Die freie Farbwahl macht die Etiketten ansprechender und hilft dem Mitarbeiter dabei, schneller den richtigen Barcode zu scannen. Bei dem Layout wurde darauf geachtet, dass jede Höhe eine unterschiedliche Farbe hat und die Barcodes auf dem Etikett schräg angeordnet sind. Diese visuelle Unterstützung trägt nach MTM-Ansätzen zu einer kürzeren Prozesszeit sowie zu einer Verringerung der Fehlerrate bei bw

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