Palettenidentifizierung

Paletten leicht erkennen

Jungheinrich hat mehrere Varianten zur eindeutigen Zuordnung von Paletten entwickelt. Sie reichen vom automatischen Scannen des Barcodes einer einzelnen Palette bis zum selbstständigen Erkennen mehrerer Paletten hintereinander durch RFID. Damit ist es künftig möglich, Datensätze wie Chargennummer oder Mindesthaltbarkeitsdatum durchgängig im gesamten System zu verwalten. In der Praxis unterscheidet man beim Identifizieren von Paletten drei klassische Fälle: die Identifizierung einer einzelnen Palette, von zwei oder mehr Paletten nebeneinander oder von zwei oder mehr Paletten hintereinander. Beim Identifizieren einer einzelnen Palette bietet sich das Scannen der Paletten-ID durch einen Automatik-Scanner an, der bei der Jungheinrich-Lösung am Gabelrücken angebracht ist. Hier fährt der Fahrer mit dem Gabelstapler in die aufzunehmende Palette ein. Der Automatik-Scanner erfasst selbstständig den Barcode auf der Palette. Eine sofortige Prüfung und Verbuchung im LVS schließt den Prozess ab. Für das Identifizieren von zwei oder mehr Paletten neben- oder hintereinander reicht das Scannen nicht aus; in diesem Fall sind eine Blockbildung und das Scannen einer so genannten Schlüssel-ID notwendig. Am Wareneingang oder am Ausgang der Produktion werden im LVS mehrere Paletten zunächst zu logischen Einheiten zusammengefasst – also Blöcke. Jede Palette erhält ein Etikett mit einer Paletten-ID. Im Anschluss daran wird pro Palettenblock eine Schlüssel-ID bestimmt. Um mehrere aufzunehmende Paletten direkt identifizieren zu können, die sich neben- und/oder hintereinander befinden, ist RFID erforderlich. Eine der größten Herausforderung beim Einsatz von RFID in der Praxis ist die abschirmende Wirkung von Flüssigkeiten. Diese Problematik umgeht der Hamburger Anbieter, indem er die Transponder in den Fuß der Palette sowie die entsprechenden Antennen in die Gabelzinken des Staplers integriert hat. Auf jeder Palette findet sich zudem ein Transponder, der die eindeutige Paletten-ID enthält. Der Reader befindet sich am Hubgerüst. Komplettiert wird das System durch ein Staplerterminal, eine Datenfunkumgebung sowie das LVS mit dem Modul Mehrfach-Palettenerkennung. pb

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