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Cognex Dataman 470

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Optoelektronische SensorenTanks komplex gefertigt

Optoelektronische Sensoren sichern Qualität beim Kunststoff-Schweißen
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Optoelektronische Sensoren: Tanks komplex  gefertigt
Wie viele Produktionsschritte in einer Anlage nötig sind, bis der Kunststofftank für ein Auto gefertigt ist, kann man abschätzen, wenn man die Bearbeitungs- und Schweißanlagen von BF Maschinen in Aktion gesehen hat. Jeder Produktionsschritt muss optimal ablaufen. Dazu tragen Sensoren von Wenglor bei.

In der hohen Werkshalle von BF Maschinen, Geretsried (Südlbayern), arbeiten zwei Mitarbeiter an der Fertigstellung einer Einfüllrohrschweißmaschine, in der künftig Tankeinfüllrohre für namhafte Automobilhersteller bearbeitet werden. BF Maschinen entwickelt und baut seit 1994 Standard- und Sondermaschinen für die Bearbeitung und Verschweißung von Kunststoffteilen. Die Firma aus Geretsried liefert die Bearbeitungs- und Schweißanlagen zur Endbearbeitung von Kunststofffahrzeugtanks und Einfüllrohren, ein Großteil davon an die Automobilindustrie. Die Firmengründer Thomas Breuer, Geschäftsführer, und Ludwig Fruhstorfer, Technischer Leiter, gaben BF Maschinen vor 14 Jahren ihren Namen. Heute beschäftigen sie rund 50 Mitarbeiter.

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Die Kunststofftanks bekommt die Firma als Rohprodukt. In den Anlagen von BF Maschinen werden sie dann veredelt. Die Bearbeitungsanlagen führen unterschiedliche Arbeitsgänge aus: Bohrungen auskreisen, Stanzen, Bördeln, Nieten, Clinchen, Kontur drehen, spanloses Trennen und Schneiden. In den komplexen Tankfertigungsanlagen sorgen Sensoren von Wenglor Sensoric, Tettnang am Bodensee, für den reibungslosen Ablauf. An der Einfüllrohrschweißanlage haben die Mitarbeiter von BF Maschinen gerade verschiedene Sensoren angebracht. Die Drehtischanlage mit vier Doppelaufnahmen bearbeitet und schweißt je zwei Rohre pro Station. Die Schweißteile werden automatisch zugeführt.

Sensoren im Einsatz

Ob ein Einfüllrohr der Anlage zugeführt wird, erkennt ein Reflextaster mit Hintergrundausblendung. Er gehört zur Gruppe der Optoelektronischen Sensoren. Sie kommen in den Schweißanlagen von BF Maschinen hauptsächlich zum Einsatz. Die Produktpalette von Wenglor umfasst Optosensoren, induktive Näherungsschalter, Ident-Produkte und Sicherheitstechnik. Das breite Sensor-Spektrum hält für unterschiedlichste Anwendungsfälle eine Lösung bereit. Sie können Objekte einfach abtasten oder zählen, Abstände hochgenau messen, Farben, Glanz oder Lumineszenz erkennen. Bei allen berührungslosen Erkennungsaufgaben ist Wenglor mit über 500 Mitarbeitern ein erfahrener und innovativer Partner für seine internationalen Kunden. Passende Befestigungssysteme für die vielfältigen Bauformen und die zusätzliche Anbindungsmöglichkeit der Sensoren an Glasfaser- oder Kunststofflichtleitkabel ermöglichen eine flexible und einfache Montage, sowie den Sensoreinsatz bei extremen Umgebungsbedingungen.

Zur Gruppe der Optoelektronischen Sensoren zählen auch die Farbsensoren. Sie fragen in der Einfüllrohrschweißanlage den richtigen Sitz eines Dichtrings und dessen Farbe ab. Um auch Prozesse an den engsten Nischen zu erkennen, können Lichtleitkabel adaptiert werden, die das vom Sensor ausgesandte und empfangene Licht in jede Ecke transportieren. In der Anlage überwachen sie, wie Kleinteile – beispielsweise Stutzen oder Rohre – eingelegt werden. Sie prüfen die Anwesenheit und den richtigen Sitz anhand bestimmter Merkmale wie Nocken oder Aussparungen. Auch eine Spiegelreflexschranke überwacht die Anwesenheit der Teile an anderer Stelle. In einer Anlage sind ungefähr 250 Sensoren verbaut.

Präzise Abfrage

In der gleichen Halle werden Tankschweißanlagen gefertigt, in denen ebenfalls Sensoren aus Tettnang installiert sind. Hier wird spanlos ausgekreist und mittels des Heizelement-Schweißverfahrens geschweißt. Ein Handlingsystem legt den Tank in Rohausführung in die Anlage. Eine Spiegelreflexschranke prüft die Anwesenheit der Tanks berührungslos. Spiegelreflexschranken sind für die BF-Anlagen besonders geeignet, da aufgrund des polarisierten Lichts selbst die mattschwarze Oberfläche des Kunststoffs erkannt wird. Jeweils drei Tanks befinden sich gleichzeitig in einer Anlage. Sortierförderer führen die Schweißteile automatisch zu. Auch in dieser Anlage werden Reflextaster benötigt. Geschäftsführer Thomas Breuer ist von der Qualität der Wenglor-Produkte überzeugt. „Die Sensoren arbeiten immer präzise“, bestätigt er.

Alle 55 Sekunden verlässt ein fertiger Tank die Anlage. Eine Tankschweißanlage kostet je nach Ausführung zwischen einer halben und zwei Millionen Euro. Von der Auftragsbestätigung bis zur Inbetriebnahme einer Anlage vergehen sechs bis acht Monate. Die Mitarbeiter von BF Maschinen bauen mehr als fünf Anlagen pro Jahr. Die Endkunden erwarten eine qualitativ hochwertige Maschine. „Ohne Sensorik könnten wir die gewünschten Qualitätsanforderung nicht erfüllen“, sagt Geschäftsführer Thomas Breuer. Die Vorteile der BF-Anlagen erklärt Bernhard Frankenberger: „Die Bauzeiten sind kurz. Ein weiterer Vorteil sind die servomotorischen Schweißeinheiten, die für eine schnelle Produktion sorgen und Teile genau positionieren.“ Er ist seit zwölf Jahren im Unternehmen und schätzt an der Zusammenarbeit mit Wenglor vor allem die schnellen Lieferzeiten. Das neue moderne Hochregallager in Tettnang sichert die kurzen Lieferzeiten auch für die Zukunft.

Voneinander profitieren

Wenglor-Sensoren hat BF schon seit Jahren im Einsatz und vertraut auf ihre Präzision und Ausfallsicherheit. Geschäftsführer Thomas Breuer kennt den Wenglor-Vertriebsingenieur Stefan König seit über zwölf Jahren und schätzt „seine fachlich hochqualifizierte Betreuung“. Dank der guten Zusammenarbeit ließen sich Anliegen auch einmal unkonventionell lösen, so Breuer.

Wenglor ist ein vertrauensvolles Verhältnis zu seinen Kunden sehr wichtig. Die 28 Mitglieder der Firmengruppe und 15 Handelsvertreter stellen sicher, dass über 50.000 Kunden weltweit von den innovativen Produkten aus Tettnang profitieren. Vom Dachboden zur Weltfirma – so verlief die Wenglor-Unternehmensgeschichte und der Erfolg gibt dem Sensorenhersteller seit 25 Jahren Recht. PR/gm

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