Internet der Dinge

Intelligenter leben

Konferenz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zum Internet der Dinge
In einer begleitenden Ausstellung waren prototypische Anwendungen zu sehen.
250 Experten befassten sich jüngst in Berlin anlässlich der Konferenz „Internet der Dinge“ mit Zukunftschancen der elektronischen Vernetzung unserer Lebens- und Arbeitswelt. Dabei ging es um digital verknüpfte Produktionsanlagen ebenso wie um digitale Gesundheitsbewacher.









Für die Anwendungsbereiche Produktion, Logistik, Konsumelektronik und Gesundheitsversorgung stellten die Referenten Leitinnovationen das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Technologieprogramms NextGenerationMedia vor. Insgesamt elf Projektverbünde präsentierten zukunftsweisende Lösungen und Vorstellungen für die Märkte von morgen. Das enge Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor, um neben dem technisch Machbaren vor allem akzeptierte und marktfähige Lösungen zu schaffen. Die Projektergebnisse verdeutlichen Wachstumsfelder und Marktchancen, die künftig genutzt werden können – etwa bei der lückenlosen Rückverfolgung von Teilen in der Automobil- und Textilbranche mit RFID, der drahtlosen Erfassung von Maschinenzuständen mit energieautarken Sensornetzwerken, telemedizinischen Anwendungen, bei Konzepten eines „digitalen Butlers“ für das übergreifende Management von Heimnetzwerken sowie als Modell für das Life Cycle Management von Maschinen.

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NextGenerationMedia zeigt, dass insbesondere branchenübergreifende Geschäftsmodelle vielversprechend sind. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der anhaltenden technologischen Konvergenz, die vormals getrennte Wirtschaftsbereiche immer stärker zusammenführt. Ein Beispiel ist die RFID-Technologie – ein wichtiger Förderschwerpunkt bei NextGenerationMedia. Die entwickelten Pilotanwendungen reichen von der industriellen Produktion über die Logistik bis zur Konsumelektronik. Die Beispiele etwa aus der Telemedizin versprechen durch die vernetzte Anwendung biosensorischer Komponenten den Durchbruch bei der digitalen Konsultation und assistierenden Notfallmedizin. Übergreifende Managementsysteme von Heimnetzwerken machen das Wohnen intelligenter und leichter und helfen somit, mit der immer komplexer werdenden Technik im Haushalt auf einfache Weise fertig zu werden. Neue und intelligente Lösungen tun sich auch für den Bereich der Industrieautomation auf, etwa bei flexiblen Maschinenkonfigurationen sowie bei mobilen, autonomen Fertigungsstationen, die selbständig miteinander kommunizieren müssen, um einen optimalen Prozessfluss zu erreichen. PR/pb

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