Ethernet-Leitungen

Sicherheit in der Schaltzentrale

Hochleistungs-Switches. Switches sind in Ethernet-Netzwerken zentrale Kommunikationsknoten – auch in der Industrie. Für höchste Geschwindigkeiten und Ausfallsicherheit bietet Lapp Switches, Leitungen und Steckverbinder aus einer Hand an.

Unmanaged und Managed Switches von Lapp verbinden Produktionseinheiten zu ausfallsicheren Netzwerken. Ein redundanter Ring sichert die Kommunikation für kritische Verbindungen und verhindert Produktionsausfälle. (Bild: Lapp)

In Ethernet-Netzwerken haben Switches die Rolle der Kommunikationsknoten. Sie empfangen, verarbeiten und leiten den Datenverkehr weiter zu den Netzwerkteilnehmern. Wenn sie mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen ausgerüstet sind, sorgen sie für eine hohe Ausfallsicherheit.

Ein Managed Switch muss sich einfach konfigurieren lassen, Werkzeuge zur Diagnose für das Wartungspersonal an Bord haben und Redundanzverfahren nutzen, die eine hohe Verfügbarkeit garantieren. Sie stellen die Kommunikation selbst dann sicher, wenn Komponenten defekt sind. Entscheidend ist die Rekonfigurationszeit, die ein Switch benötigt, um nach dem Verlust eines Datenpfades die Netzwerkverbindung wiederherzustellen. Standard-Redundanzverfahren wie STP (Spanning Tree Protocol) oder RSTP (Rapid STP) sind für den Einsatz in der Industrie häufig zu langsam, sie benötigen für die Rekonfiguration bis zu fünf Sekunden. Zeitkritische Prozesse in der Industrie erfordern eine optimierte Lösung. Die besten Switches schaffen Rekonfigurationszeiten von unter 20 Millisekunden, allen voran Etherline Access von Lapp, und das bei bis zu 250 aktiven Komponenten im Netzwerk.

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Solche Hochleistungs-Switches gibt es bei einigen Anbietern. Verbunden werden sie aber oft mit Ethernet-Leitungen aus dem Büro. Doch in der Industrie sind die Leitungen Chemikalien oder Reinigungsmitteln ausgesetzt, in der Robotik wiederum kommt es außerdem auf hohe Beweglichkeit an. Wichtig ist darum eine optimale Kombination aus Switch und Leitungen. Lapp bietet beides in industrietauglichen Kombinationen an. Lapp hat Ethernet-Leitungen unter dem Namen Etherline im Programm. Für nahezu jede Branche gibt es das passende Produkt, für die Robotik zum Beispiel Etherline Torsion, eine Leitung nach Cat.7-Standard für Übertragungsraten bis zu zehn Gigabit pro Sekunde. Sie eignet sich für bewegte Anwendungen, wo die Leitung mindestens fünf Millionen Mal um bis zu 180 Grad pro Meter verdreht werden kann ohne auszufallen.

Etherline-Netzwerklösungen von Lapp: die Unmanaged (links) und Managed Switches mit jeweils fünf beziehungsweise acht RJ45-Ports. (Bild: Lapp)

Lapp bietet seine Managed Switches Etherline Access M05T beziehungsweise M08T mit fünf beziehungsweise acht RJ45-Ports an. Sie beherrschen alle relevanten Protokolle und haben Diagnosefunktionen. Zwei redundante Anschlüsse zur Energie-Versorgung garantieren höchste Ausfallsicherheit. Die wichtige Rekonfigurationszeit liegt bei unter 20 Millisekunden und damit unter den Reaktionszeiten der Fehlererkennungen in Anlagensteuerungen – ein Spitzenwert im Markt.

Konfigurations- und Diagnosetools wie eine webbasierte Konfigurationsoberfläche, Statistikzähler für Kommmunikationsfehler oder E-Mail-Alarme gehören zur Ausstattung der Managed Switches. Sie erlauben die einheitliche Diagnose unterschiedlicher Netzwerkteilnehmer mittels Simple Network Management Protocol (SNMP), außerdem beherrschen sie Port-Mirroring. Die Anwender erkennen schnell die Ursachen von Netzwerkausfällen wie Leitungsbeschädigungen oder Fehler bei der Autonegotiation.

Die Switches gibt es auch „unmanaged“, also ohne Konfigurationsmöglichkeiten: Etherline Access U05T oder U08T. Auch sie sind lüfterlos und wartungsfrei. as

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