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Erster IoT-Hackthon an der RWTH Aachen

Barcode-Lesegerät Dataman 470Scannt mehr mit weniger Kameras

Cognex Dataman 470

Cognex hat die Serie Dataman 470 vorgestellt. Die stationären Barcode-Lesegeräte bieten einen größeren Scanbereich, höhere Geschwindigkeit und mehr Benutzerfreundlichkeit.

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ProduktionstechnikErster IoT-Hackthon an der RWTH Aachen

Unter dem Motto „Get Your #Bits Together!“ endete der erste WZL/IMA Industrial Internet of Things Hackathon, veranstaltet vom Cybernetics Lab IMA/ZLW & IfU und dem Freundeskreis des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen. 58 Studierende, Auszubildende und Young Professionals stellten ihre Fähigkeiten auf dem Gebiet des Machine Learning unter Beweis.

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WZL Hackathon Gewinner

Produktionsanlagen, sogenannte large-scale cyber-physical Systems, die 30 Tonnen wiegen und zwei Bauteile pro Sekunde auswerfen, erzeugen durch die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung ein hohes Datenaufkommen von bis zu 0,5 PB pro Tag. Um diese Datenmengen zur Effizienzsteigerung von Produktionsanlagen nutzen zu können, müssen neue Ansätze, beispielsweise aus dem Gebiet des Machine Learnings, genutzt werden. Dies erfordert jedoch nicht nur produktionstechnisches Fachwissen zur Interpretation der Ergebnisse, sondern auch IT-Kompetenz zur Datenanalyse. Der Hackathon setzte sich das Ziel, die beiden Disziplinen zu vereinen und den fachlichen Nachwuchs für diese neuen Themen zu begeistern.

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Beim ersten WZL/IMA Industrial Internet of Things Hackathon traten 58 Teilnehmer in 13 Teams gegeneinander an. Ziel war es, die beste Lösung für die vier vorab definierten Aufgaben zu entwickeln. Hierfür hatten die Teilnehmer ein ganzes Wochenende Zeit, um Konzepte zu entwickeln, Programme zu coden und Validierungen an realen Beispiel-Cases aus der Produktionstechnik durchzuführen. Darüber hinaus konnten die Teilnehmer das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen sowie die neue Ersatzfläche am Rotter Bruch kennenlernen und besichtigen, sich mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern austauschen und sich auf die ein oder andere aufbauende Abschlussarbeit bewerben. Auch das umliegende Netzwerk auf dem Campus wurde in einer Führung erläutert.

Insgesamt standen den Teams vier verschiedene Aufgaben zur Auswahl. Jedes Team musste sich für eine der Aufgaben vorab entscheiden und diese anschließend lösen. Der Fokus der Aufgaben lag auf Fragestellung aus den Bereichen der Umformtechnik, der Materialmodellierung sowie der Produktnachverfolgung. Zur Lösung der Aufgaben mussten die Teilnehmer auf aktuelle Trendthemen wie Machine Learning und Deep Learning für die digitale Bildverarbeitung zurückgreifen.

„Für gute Ideen braucht es nur eine geeignete Umgebung und die ist uns mit dem Hackathon mehr als gelungen.“ so Daniel Trauth, Organisator des Hackathons, Leiter der Arbeitsgruppe Machine Learning in Production Engineering innerhalb des Profilbereichs Production Engineering und Oberingenieur für Schleifen, Umformen und Technologieplanung am WZL der RWTH Aachen University.

Den ersten Platz in der Kategorie Survival-of-the-fittest holte das Team „Bits Please“. Chia-Yuen Chou, Markus Höhnerbach, Oliver Lehmacher, Vera Loeser und Eric van Lessen freuten sich sichtlich über den Hauptgewinn in Höhe von 2.500 Euro. Ihr Ansatz leistet einen Beitrag zur Bauteil- oder Produktnachverfolgung mittels RFID-Tags. Den zweiten Platz in der Kategorie (1.500 Euro) belegten Erik Fleischhauer, Tim Fleischhauer, Hendrik Gruss, Merlin Marek und Birger Normann mit dem Team „Skynet!“. Der dritte Platz (500 Euro) ging an die „digitalPriests“ (Jonathan Alms, Christian Bartsch, Luca Tabone, Victor ter Smitten und Jonas Zagatta).

WZL Hackathon Gruppenbild

Darüber hinaus konnten sich Lukas Körfer, Phillip Legran, Kevin Leonardics, Lennart Moltrecht und Eugen Salzmann mit dem Team „InCES“ über den mit 500 Euro dotierten Innovationspreis freuen, der für den kreativsten und außergewöhnlichsten Lösungsansatz vergeben wurde. Die Preisgelder wurden durch den Hauptsponsor Feintool Technologie vergeben. Des Weiteren vergab der VDI Bezirksverein Aachen Nachwuchsförderpreise. Die Gewinner (Dimitrios Begnis, Alexander Brennecke, Patrick Cönen, Stella Coumbassa, Niklas Dahl, Jiahui Geng, Andre Gilerson, Dominik Jeurissen, Jan Kaemmerer, Florian Maurer, Gerhard Moellemann, Yu Qiao, Michel Schmidt, Tobias Springer, Jakob Wunsch, Xiaoli Yang und Haochen Zuo) freuten sich über einen Raspberry Pi 3-Bundle inklusive 8-GB-SD-Karte, offiziellem Gehäuse und Netzteil im Wert von in Summe 1.000 Euro.

Bei der Durchführung des Hackathons unterstützen sowohl der Profilbereich Production Engineering (ProdE) und der Exzellenzcluster Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer sowie das Institut für Bildsame Formgebung IBF und das Institut für Eisenhüttenkunde IEHK der RWTH Aachen. Aufbauend auf den entwickelten Konzepten erarbeiten die Forscher am WZL und IMA nun interdisziplinäre und aktuelle Themenstellungen, die in Form von studentischen Abschlussarbeiten und Seminararbeiten an die Studenten zurückgegeben werden können. as

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