Glaslichtschranke

Glasklar im Vorteil

Lichtschranken im Heavy-Duty-Einsatz. Mehr als eine Million Glasflaschen pro Tag werden in Spitzenzeiten auf Maschinen von Heye hergestellt. Dabei müssen die Sensoren, mit denen der Flaschenstrom kontrolliert wird, hohen Umgebungstemperaturen, starken mechanischen Beanspruchungen, Ruß- und Ölpartikeln oder Glasstaub standhalten.

Das Detektieren und Zählen im Flaschenstrom ist nicht die einzige Herausforderung an die eingesetzten Lichtschranken WL12G-3, sondern auch die extrem rauen Einsatzbedingungen. (Bild: Sick)

Heye produziert unter der Marke Hiperform Maschinen und Anlagen zur effizienten Behälterglasherstellung, setzt mit Hishield Prüf- und Inspektionssysteme für verschiedene Hohlglas-Behältertypen um und bietet mit Hitrust Dienstleistungen für Projektmanagement, Projektplanung, Ausführung und den Bau neuer Produktionsanlagen sowie die Optimierung bestehender Prozesse an. Hiperform steht für das sogenannte „heiße Ende“ der Behälterglasproduktion. Aus einer mehr 1.000 Grad Celsius heißen, flüssigen Glasschmelze formen die Produktionsmaschinen im täglichen Dreischichtbetrieb in Spitzenzeiten deutlich mehr als eine Million Flaschen. Diese weisen, wenn sie als kontinuierlicher Flaschenstrom zu den nächsten Prozessschritten transportiert werden, immer noch Temperaturen bis zu 650 Grad Celsius auf – was die Atmosphäre in der Umgebung auf mehr als 120 Grad Celsius erwärmt. Zusätzlich erschweren Fremdstoffe und Feuchtigkeit in der Luft sowie teilweise starke Vibrationen in den Maschinen die Einsatzbedingungen von Sensoren, mit denen Flaschen gezählt und der Flaschenstrom kontrolliert werden soll.

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Als Lösung erwies sich die Clearsens-Glaslichtschranke WL12G-3 von Sick im Zusammenspiel mit einem Hochtemperatur-Reflektor SW50. Beide sind Teil des Heavy-Duty-Sensorportfolios von Sick. Aufgrund ihres Metallgehäuses in Schutzarten bis IP 67 ist die Lösung mechanisch robust und beständig gegen eine Vielzahl aggressiver Medien. Die maximale Umgebungstemperatur im Betrieb ist auf sichere 60 Grad Celsius spezifiziert. Tatsächlich beweist sie im Dauereinsatz montiert hinter einem Wärmeschutzblech eine Temperaturbeständigkeit von mehr als 80 Grad Celsius. Mit einem spezifizierten Schaltabstand in dieser Applikation von zwei Metern gewährleistet dieser Autokollimations-Sensor ein sicheres Detektionsverhalten und bietet zugleich hohe Funktionsreserven, beispielsweise bei Belagbildung auf der Sensoroptik. Diese besteht aus kratzfestem sowie medien- und alterungsbeständigem PMMA-Acrylglas.

Die Schaltfrequenz der Reflexions-Lichtschranke beträgt 1.500 Hertz – was ein zuverlässiges Detektieren und Zählen der einzelnen Flaschen im Transportstrom gewährleistet. Hier kommt jetzt auch der Reflektor ins Spiel, denn an dessen Montageort auf der dem Sensor gegenüberliegenden Seite des Flaschenstroms herrschen ebenfalls hohe Temperaturen. Standardreflektoren aus Kunststoff würden bereits nach kurzer Zeit durch die intensive Wärmebestrahlung schmelzen und sich verformen. Diese Gefahr besteht bei den Hochtemperaturreflektoren SW50 nicht: mit ihrem in den eloxierten Aluminium-Montagerahmen eingesetzten Borosilikatglas widerstehen sie dauerhaft Temperaturen bis 300 Grad Celsius. Schließlich hat man bei Heye aus Erfahrung auch viel Wert auf die einfache Bedienbarkeit des Sensors Wert gelegt. Die Flaschen- und Behälterglasmaschinen sind rund um die Uhr im Einsatz – es ist daher wichtig, den Sensor bei Bedarf auch in der dritten Schicht, das heißt ohne einen Instandhaltungstechniker, betätigen zu können. as

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