Auto-ID

Der rote Faden im Betrieb

Automatisierte Kommunikation mit Auto-ID. Für den Erfolg eines Unternehmens ist es wichtig, sich intensiv und frühzeitig mit E-Business zu befassen und bereits beim Einkauf alle Optimierungspotenziale auszuschöpfen. Bestell- und Logistikprozesse lassen sich durch den Einsatz moderner Auto-ID-Lösungen vereinfachen.

Für die Produktkennzeichnung hält der Markt eine differenzierte Produktpalette bereit. (Foto: TSC Auto ID)

„Der Einkauf entwickelt sich zunehmend zu einem Unternehmensbereich mit Steuerungsfunktion und wirkt sich nachhaltig auf die internen und externen Material- sowie die dazugehörigen Informationsflüsse aus“, weiß Sabine Mayer, Marketingleiterin bei TSC Auto ID Technology EMEA, der europäischen Niederlassung des taiwanesischen Thermodruckerherstellers TSC Auto ID. Sie beobachtet den Markt und evaluiert neue Einsatzmöglichkeiten für TSC-Produkte, deren Entwicklung sich an Kundenbedürfnissen orientiert und die in eigenen Fabriken mit hohem Qualitätsanspruch gefertigt werden. Das Unternehmen vertreibt Industrie-, Desktop- und Mobildrucker ausschließlich über Distributoren und Value Added Reseller. Deren Beratungskompetenz ist bei IT-Managern und Einkäufern und auch bei Logistikleitern und Supply Chain Managern gefragt. Denn der Kauf moderner Auto-ID-Lösungen ist keine Einzelentscheidung, vielmehr hat er strategische Bedeutung mit Auswirkungen auf viele Bereiche des Unternehmens – innerhalb und auch außerhalb im Zusammenspiel mit Zulieferern, Geschäftspartnern und Kunden.

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Vor allem stehen automatisierte Prozesse im Rahmen der Entwicklung Industrie 4.0 im Fokus. Hinzu kommt, dass auch der Gesetzgeber in vielen Branchen die eindeutige Kennzeichnung aller Produkte und die lückenlose Transparenz in der gesamten Lieferkette vorschreibt. Zusätzlich bedingt der anhaltende Trend zur Verringerung der Lieferantenzahl meist eine Zunahme der Beschaffungspositionen beim jeweiligen Lieferanten, die durch die Variantenvielfalt forciert wird. Das alles bedeutet: Ein erhöhter administrativer Aufwand, der sich nur automatisiert bewältigen lässt – und jede Menge unterschiedlicher Produkte, die vom Wareneigang bis zum Warenausgang identifiziert sowie gekennzeichnet werden müssen. In der Summe sind unzählige Positionen über die IT ohne Informationsverluste zu steuern. Der reibungslose Datenaustausch zwischen den Geschäftspartnern gelingt nur, wenn die Informationen konsequent nach DIN- und ISO-Normen verschlüsselt, im eigenen System verarbeitet und von allen Beteiligten der Prozesskette gelesen und übertragen werden können.

Auf die Kennzeichnung kommt es an
Den Druck aller relevanten Informationen samt Barcodes bewältigen üblicherweise Thermodirekt- und Thermotransferdrucker, die auf unterschiedlichen Etiketten die gewünschten Druckergebnisse liefern. TSC Auto ID bietet dafür mit einer differenzierten Produktpalette an robusten und integrationsfähigen Etikettendruckern jeder Größenklasse Lösungen für alle Druckan- und -herausforderungen an. Der Hersteller betont die Standardmerkmale hohe Speicherkapazitäten, schnelle Prozessoren, leicht zu bedienende Software, einfaches Handling sowie viele Schnittstellen – etwa USB 2.0, RS-232 oder integriertes Ethernet. Faktoren für die Entscheidung, welches Produkt geeignet ist, sind etwa, welche Informationen wann, wie schnell und in welcher Form im Warenwirtschaftssystem, im Artikelkatalog oder im SAP-System zur Verfügung stehen müssen. Ebenfalls relevant ist, ob die Produkte mobil mit portablen Geräten, auf Staplern montierten oder in Arbeitsstationen untergebrachten Desktopdruckern oder mit fest an der Fertigungslinie installierten Industriemodellen gekennzeichnet werden sollen. Und schließlich steht auch noch ein weiterer Aspekt im Fokus: Sind WLAN oder Bluetooth intern realisierbar, und welche Drucker bieten diese Optionen?

Im Trend: Elektronische Bestellplattformen
Auf standardisierte Produktinformationen und im IT-System nachvollziehbare Warenflüsse jedenfalls stützt sich der elektronische Artikelkatalog, der als zentrales Element im Einkauf immer mehr an Bedeutung gewinnt. Im Segment der C-Teile beispielsweise hat sich in Deutschland und in jüngster Zeit auch im europäischen Raum weitgehend „BMEcat“ als eigenständiges XML-basiertes Katalogaustauschformat für komplexe oder konfigurierbare Produkte und für multimediale Produktkataloge durchgesetzt. Damit stehen den Einkäufern alle für die Bestellung erforderlichen Daten wie Preise, Produkt- und Herstellermerkmale sowie Klassifikationen bedarfsgerecht zur Verfügung. Firmen nutzen zunehmend Einkaufskooperationen oder individuelle Lieferantenportale und Beschaffungsplattformen, um eigene Prozesse systematisiert abzubilden. Sie sind komfortabler als der Artikelkatalog, weil alle kundenspezifischen Fakten online zur Verfügung gestellt werden. Bestellen kann der Kunde, der auf dieses Portal durch seine persönlichen Login-Daten Zugriff hat, direkt auf der Plattform, ohne die Daten zuvor in sein eigenes ERP-System einspeisen zu müssen.

Automatisierte Kommunikation in der kompletten Prozesskette
Die automatisierte Kommunikation betrifft die automatische Kennzeichnung und Identifizierung der Produkte, den Bestellvorgang selbst, die Übermittlung von Katalogdaten bei der Beschaffung, und es folgt der elektronische Austausch von Bewegungsdaten wie Bestellformularen, Auftragsbestätigungen, Lieferscheinen und Rechnungen. Auto-ID vereinfacht und beschleunigt diese Prozesse. Hierzu erläutert Sabine Mayer: „Die elektronische beziehungsweise automatisierte Kommunikation bereits zu Beginn der Geschäftsabläufe macht sich positiv in nachgelagerten Funktionsbereichen bemerkbar und schlägt sich deutlich in den Prozesskosten nieder.“ Denn Auto-ID ziehe sich wie ein roter Faden durch alle Abteilungen – sie hilft beim Einkauf und Wareneingang und leistet einen wichtigen Beitrag bei der Kommissionierung im Lager, bei der Steuerung der Materialflüsse, im Versand und selbst durch Track & Trace während des Transportes. Auto-ID reduziert auch Fehlerquoten und sorgt für größtmögliche Transparenz und Sicherheit.    pb

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