Kennzeichnungslösung für Laborwaagen

Hier muss es ganz genau sein

Der Labortechnikhersteller Sartorius hat die Produkt- und Verpackungsetikettierung für seine Präzisionswaagen mit einer Kennzeichnungslösung von ICS automatisiert - das Schild geht über Eck.

Auch mit Hilfe der flexiblen ICS-Kennzeichnungslösung hat Sartorius es geschafft, die Durchlaufzeiten bei der Herstellung kundenspezifischer Laborwaagen auf nur noch 30 Minuten zu reduzieren. Die Übereck-Etikettierung am Verpackungskarton stellt sicher, dass das Etikett von zwei Seiten automatisch ausgelesen werden kann. (Foto: ICS)

Bei den Waagen von Sartorius ist noch die vierte Nachkommastelle eines Gramms relevant - der Labortechnikhersteller legt neben der technischen Exaktheit der Geräte auch Wert auf die fein abgestimmten Produktionsprozesse und eine exakte logistische Abwicklung. Auch die sichere, eindeutige Produktkennzeichnung gehört dazu. Die Kennzeichnungslösung bei Sartorius leistet nun einen wichtigen Beitrag für Qualität und Liefertreue. Neben der eindeutigen Produktkennzeichnung und Rückverfolgbarkeit ist es die verkürzte Durchlaufzeit im Fertigungsprozess, die für Sartorius wichtig ist.

Die Zusammenführung von Typen- und Kennzeichnungsschildern zu einem Gesamt-Typenschild wurde mit dem Systempartner ICS realisiert. Grundlage der Kennzeichnungslösung ist der Etikettierautomat EA712, der über seine integrierte Schnittstelle alle produktspezifischen Kennzeichnungsdaten aus dem eigenentwickelten Fertigungsmanagement-System des Labortechnikherstellers erhält. Die SPS des Etikettierers stellt die fehlerfreie Datenverarbeitung, die Etikettenbedruckung sowie -verspendung in einem Arbeitsgang sicher. Ein weiteres Leistungsmerkmal des EA712 ist seine flexible Spendevorrichtung, die die Etikettierung aus jeder Lage ohne aufwändige Umrüstung des Systems ermöglicht. So konnte Sartorius mit der neuen Technik sowohl die Typenschildapplizierung auf den Laborwaagen per Seitenetikettierung in der Produktion lösen als auch die Beschriftung der Verpackungskartons im Übereck-Verfahren vornehmen. Die Kennzeichnung stellt nunmehr die durchgängige Rückverfolgbarkeit in der gesamten Logistik bis hin zum Endabnehmer und After Sales Service sicher.

Anzeige

Der Automat EA712 gewährleistet die sichere und flexible On-Demand-Kennzeichnung der High-Tech-Waagen. Eine Verwechslung von Typenschild und Produkt ist im Kennzeichnungsprozess ausgeschlossen. Es ist nur noch ein Schild im Einsatz - es ist hochbeständiges Etikett, das selbst gegen Aceton absolut resistent ist.

Die manuellen Arbeitszeiten haben sich durch die Automatisierung reduziert - um rund 30 Sekunden und damit rund 20 Prozent pro Aufklebevorgang in der Produktion sowie um weitere 18 Sekunden bei der Kartonetikettierung im Versand. Bei einem Produktionsvolumen von mehreren tausend Laborwaagen pro Jahr wirkt sich dies messbar auf die Kosten aus. Bei der Kartonkennzeichnung konnte außerdem die geforderte Lesbarkeit des Kartoninhalts von zwei verschiedenen Seiten beim Händler über die Übereck-Aufbringung vollständig funktional wie ökonomisch gelöst werden. Die neuen, flexiblen ICS-Kennzeichnungslösungen haben dazu beigetragen, die Durchlaufzeiten der Laborwaagen in der finalen Kundenvariantenbildung auf nur noch 30 Minuten zu reduzieren. Der Return-on-Invest (ROI) in diesem Projekt liege bei weniger als zwei Jahren.  pb

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Cobots

Kollaboration mit sieben Achsen

Sieben-achsige Cobots. Mit dem Robotik-Ingenieur Kristian Kassow und seinen zwei Partnern steckt hinter dem 2014 in Kopenhagen gegründeten Start-Up Kassow Robots ein erfahrenes Gründerteam.

mehr...