Sicherheitsregler und -ventile

Oberstes Gebot: Sicherheit!

Ventil- und Regelsysteme. Ventilsysteme von SMC ermöglichen einen regelkonformen Maschinenbetrieb und schützen das Personal.

Verkaufsingenieure stehen bereit, um Kunden bei der Auswahl der optimalen Sicherheits- Bauteile zu beraten und unterstützen. (Foto: SMC)

Diverse Normen und Richtlinien regeln für Maschinenhersteller und -betreiber die Bewertung von Arbeitsrisiken und den Umgang damit. Mit diversen mit inhärenten Schutzfunktionen unterstützt SMC das Ziel, Risiken zu minimieren und die Arbeitssicherheit zu erhöhen. „Sicheres Entlüften“, „Sicherer Stopp“, „Zweihandbetätigung“ oder „Schutz vor unerwartetem Anlaufen“ sind solche Funktionen, mit denen Ventil- und Regelsysteme von SMC dazu beitragen, das Arbeitspersonal zu schützen und einen regelkonformen Betrieb zu ermöglichen.

In Europa schreibt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Verbindung mit der Norm EN ISO 13849 vor, dass beispielsweise das Öffnen von Schutzumhausungen nur möglich ist, wenn alle pneumatischen Antriebe zum Stillstand gekommen sind. Ein zweites Beispiel: Bei der Entnahme von Ausschussteilen von einem Förderband müssen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, damit alle an die Gefahrenzone grenzenden Antriebe sicher stoppen, wenn eine Hand in den Gefahrenbereich greift.

Üblicherweise liefert eine Lichtschranke das Signal. Für den Stopp müssen Steuerung und intelligente Systeme sorgen. Gleichzeitig darf es während notwendiger Arbeiten im Gefahrenbereich zu keinem unerwarteten Anlaufen der Maschine kommen. Mit dem Sicherheitsprinzip „Gesicherte Position“ unterstützen die Magnetventilserien VQC2000-X27, VQC4000-X17 sowie die Serie SY3000/5000/7000 von SMC genau diese Sicherheitsfunktion. Beide Serien sind mit einem weichgedichteten, bistabilen Ventil mit Raste (VQC-X77 und SY-X25) ausgestattet. Das erfüllt die Vorgaben der EN ISO 13849 für den Betrieb in sicherheitsgerichteten Steuerungen. Systeme, die allein auf Reibung basieren, erfüllen diese Art des regelkonformen Schutzes nicht. Wichtig für die sichere Anwendung in der Praxis ist, dass die pneumatischen Ventile sowie die Diagnose mittels Druckschalter auf einer Ventilinsel platziert werden, um einem unbefugten Zugriff auf die Magnetventile vorzubeugen. Für die Diagnose bietet SMC diverse Drucksensoren und Signalgeber zur Erkennung der Zylinderkolbenstellung.

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Werden während des Betriebs einer Anlage die Schutzgittertüren geöffnet oder betritt eine Person einen definierten Gefährdungsbereich, in dem beispielsweise ein Roboterarm arbeitet, müssen pneumatische Systeme automatisch entlüften, um das hydraulische System oder den Roboter sicher zu stoppen. Außerdem darf es bei Wartungsarbeiten im Gefahrenbereich zu keinem unerwarteten Anlaufen der Maschine oder des Roboters kommen. Die Ventile der Serie VP-X536, VP-X538, VP-X555 und VG342-X87 von SMC bieten diesen Schutz, indem sie im Gefährdungsfall eigenständig entlüften. Als Sicherheitsbauteil erfüllen sie die aktuell gültige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Eine integrierte Schieberabfrage erreicht mittels Endschalter einen Diagnosedeckungsgrad von 99 Prozent; damit sind auch die Vorgaben der EN ISO 13849 erfüllt. Mit dem Zweihandsteuerventil VR51 ist zudem der Aufbau von rein pneumatischen Steuerungen zur Handbindung in Einlegestationen möglich. pb

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