Digitaler Ladungsverstärker

Digitaler Durchbruch

Ein Durchbruch in der industriellen Messtechnik ist Kistler nach eigenen Angaben mit dem ersten digitalen Ladungsverstärker gelungen: Mit seiner Hilfe können Maschinen- und Anlagenbauer erstmals beliebige piezoelektrische Sensoren in ihre Ethernet-Umgebung einbinden und damit Einstellungen direkt über die Steuerung vornehmen.

Mit dem digitalen Ladungsverstärker können Maschinen- und Anlagenbauer erstmals beliebige piezoelektrische Sensoren in ihre Ethernet-Umgebung einbinden und damit Einstellungen direkt über die Steuerung vornehmen. (Bild: Kistler)

Der digitale Ladungsverstärker wird eine Vielzahl von Messfunktionen bieten und mit den drei wichtigsten Ethernet-Standards kompatibel sein. Außerdem zeigt Kistler zwei elektromechanische Fügesysteme. Das NCFE ist eine wirtschaftliche Lösung für einfache Fügevorgänge im Kraftbereich von zehn bis 80 Kilonewton. NCFR ist dagegen ein System mit Hohlwellenmotoren für anspruchsvolle Applikationen, wenn es darum geht, zusätzlich zum Einpressvorgang eine Drehbewegung zu realisieren.

Ebenfalls zu sehen ist das Nachrüstsystem für Hand- und Pneumatikpressen, das die Geräte ins I4.0-Zeitalter holt: Mittels piezoelektrischem Kraftsensor und der zugehörigen Auswerteeinheit Maxymos BL wird eine zerstörungsfreie Qualitätskontrolle bereits im Prozess möglich. Der Press Force Sensor ist bereits vorgespannt, direkt messbereit und kalibriert; er verschleißt nicht und bietet eine hohe Überlastsicherheit bei einem weiten Kraftmessbereich von null bis 60 Kilonewton. as

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