Safety Installationssysteme

Maschinen – ganz sicher

Absicherung komplexer Maschinen und Anlagen. Für die Absicherung von Maschinenanlagen bietet Schmersal Installationshilfen für die schnelle Verdrahtung von Sicherheitsschaltgeräten in Reihenschaltung.

Die Schmersal Safety Installationssysteme (v.l.): das passive Verteilermodule PDM, die passive Feldbox PFB, die aktive Eingangserweiterungen SRB-E. (Foto: Schmersal)

Ein Vorteil dieser Installationssysteme sei es, informiert der Anbieter, dass unterschiedliche elektronische Sicherheitsschaltgeräte wie Sensoren und Zuhaltungen gemischt in der jeweiligen Anwendung anschließbar sind. Denn bei größeren Anlagen müssen unterschiedliche Maschinenbereiche häufig mit unterschiedlichen Sicherheitsschaltern abgesichert werden. Darüber hinaus bietet dieses System von Schmersal für Anwendungen mit ausschließlich elektronischen Sicherheitsschaltgeräten kostenoptimierte Varianten.

Bei den Safety-Installationssystemen ist zudem die Einzeldiagnose der angeschlossenen Sicherheitsschaltgeräte möglich. Es ist für den Bediener genau erkennbar, welcher Schalter in der Reihe ein Signal ausgelöst hat. So lassen sich eventuelle Störungen schneller beseitigen und Maschinenstillstände vermeiden.

Für Anwendungen mit ausschließlich elektronischen Sicherheitsschaltgeräten stehen Varianten mit einem passiven Verteilermodul (PDM) oder einer passiven Feldbox (PFB) zur Verfügung. Sie ermöglichen die gemischte Reihenschaltung mit bis zu vier unterschiedlichen elektronischen Sicherheitsschaltgeräten je Modul. Mehrere Module lassen sich zu größeren Systemen verschalten.

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Das PDM ist klein und kompakt, lässt sich einfach in vorhandene Klemmkästen montieren und eignet sich besonders für die erhöhten Hygieneanforderungen bei Food- und Verpackungsmaschinen.

Die passive Feldbox PFB ist eine Plug-and-Play-Lösung in robuster IP67-Ausführung für diverse Einsatzbereiche. Mit dem PDM und der PFB lassen sich größere Systeme verdrahten, weil Drahtquerschnitte bis 1,5 Quadratmillimeter anschließbar sind. Ein Alleinstellungsmerkmal dieser beiden Lösungen ist die Einzelabsicherung der Sicherheitsschaltgeräte durch einen Leitungsschutz mit selbstrückstellender Sicherung. Eine dritte und aktive Variante gibt es für Sicherheitsschalter und Sicherheitssensoren: Bei der sicheren Reihenschaltung von elektromechanischen Sicherheitsschaltern mit Kontaktausgängen oder von Sicherheitssensoren mit elektronischen OSSD-Ausgängen übernimmt eine Sicherheitseingangserweiterung der SRB-E-Baureihe die aktive elektronische Signalauswertung. Bei dieser Lösung wird auch bei der Reihenschaltung von Kontakten ein Sicherheitsniveau von Kat. Vier/PL e/SIL 3 erreicht.

Die passiven Installationssysteme lassen sich optional mit einem „Seriellen Diagnose“ (SD)-Interface für die Übertragung nichtsicherer Daten ausstatten. Sicherheitssensoren und -zuhaltungen in der Reihenschaltung, die mit SD-Interface ausgestattet sind, können umfangreiche Diagnosedaten über das SD-Gateway und einen Feldbus an eine Steuerung übertragen und visualisieren. Bei der berührungslos wirkenden magnetischen Sicherheitszuhaltung MZM100-SD können das beispielsweise Diagnosedaten oder Fehlermeldungen sein; dies ermöglicht eine rasche Fehlerbeseitigung. Erweiterte Diagnosefunktionen ermöglichen künftig auch die vorausschauende Wartung und die Vermeidung von Maschinenstillständen. pb

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