Dichtheitsprüfgerät

Leck-Erkennung

Inficon aus Köln, Hersteller von Instrumenten und Geräten für die Dichtheitsprüfung, stellt sein neues Dichtheitsprüfgerät Contura S400 vor. Es ist speziell für die Anforderungen der Lebensmittelbranche entwickelt worden und prüft Schutzgas-Verpackungen, sogenanntes Modified Atmosphere Packaging (MAP), Tiefziehverpackungen sowie Dosen und Kaffeekapseln.

Dichtheitsprüfgerät Contura S400

Die Technologie kommt ohne Prüfgas aus; die Contura S400 erkennt sowohl Groblecks als auch Mikrolecks, die kleiner als zehn Mikrometer sind. Das Gerät lässt sich in jeden Qualitätssicherheitsprozess integrieren und ist benutzerfreundlich gestaltet, betont der Hersteller. Die Prüfkammer der Contura S400 besteht aus zwei hochelastischen Membranen, die sich durch Erzeugung eines Vakuums eng um das zu prüfende Produkt legen. Das ermöglicht es, mechanische Belastungen, die durch die Druckdifferenz zwischen dem Innern des Prüflings und dem Vakuum entstehen, aufzufangen; die Prüfung bleibt zerstörungsfrei.

Die Contura S400 analysiert etwaige Druckanstiege im Vakuum dann innerhalb weniger Sekunden und kann so selbst kleinste Lecks zuverlässig nachweisen. Auch Groblecks, die in einem Wasserbad oder bei einer CO2- beziehungsweise Helium-Prüfung im Normalfall nicht erkennbar sind, werden so detektiert: Bei beispielsweise groben Beschädigungen des Folienmaterials oder schlechter Versieglung entweicht das Gas im Innern der Verpackung während der Kammerevakuierung völlig. So findet im eigentlichen Prüfvorgang kein Gasaustausch mehr statt, und die Verpackung wird trotz grober Leckagen fälschlicherweise als dicht ausgewiesen. Durch ein patentiertes Verfahren zur Volumenerkennung vermeidet die Contura S400 solche falschen Prüfergebnisse. An der Contura S400 kann der Anwender das Ergebnis am Farbsignal der Prüfkammer ablesen; die genaue Leckrate wird auf dem integrierten Touchscreen angezeigt. pb

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