Kennzeichnung

Kein Kabel wie das andere

Optimierte Etikettierung von Kabeltrommeln. Jede Menge Kabeltypen, unterschiedlichste Marktanforderungen, diverse Vorschriften: Lapp-Kabel steht bei der Trommelkennzeichnung vor dem Problem der flexiblen Kennzeichnungshandhabung. Opal brachte eine Druckermanagementlösung, die weit mehr als 150 Kennzeichnungsdrucker einbindet.

Lapp muss für seine umfangreiche Kabeltypologie ausgefuchste Kennzeichnungstechnik bereithalten, da die Kennzeichnungsvorschriften von Land zu Land variieren. (Foto: Lapp)

Aufgrund der globalen Geschäftstätigkeit der Lapp-Gruppe besteht die größte Herausforderung im reibungslosen Versand von Kabel- und Leitungsprodukten in die weltweit ansässigen Vertriebsgesellschaften. Ioannis Giannakidis, Project Manager bei Lapp Service, erklärt: „Jeder Markt hat unterschiedliche Anforderungen, weswegen die Produkte den jeweiligen Vorschriften entsprechend codiert sein müssen. Das spiegelt sich vor allem im Etiketten-Druck wider. Wir müssen spezielle Logos herstellen, die durch die Behörden auf Konformität zum Beispiel hinsichtlich Länderabkürzungen, Prüf- oder Sicherheitslogos geprüft werden. Hier brauchen wir eine hohe Flexibilität, da manche Produkte nur ein, andere jedoch bis zu sechs Logos benötigen.“

Neues System wurde gesucht
Da das bisherige System an seine Grenzen stieß, beschloss Lapp, ein neues zu implementieren. Der Vorgabenkatalog war umfangreich: schnelle Reaktions- und Entwicklungszeiten für die Umsetzung neuer Etikettierungsanforderungen, einfache Pflege und Anpassung der bereits implementierten Etiketten sowie die Möglichkeit, verschiedene Anwender am Implementierungsprozess zu beteiligen, damit diese auch selbständig Etiketten in einem vorher definiertem Umfang designen und implementieren können. Geht ein individueller Kundenauftrag ein, definiert der jeweilige Fachbereich mittels eines Feldkatalogs im Opal-System die Bestandteile, aus der das Etikett zusammengesetzt wird, zum Beispiel Sprache, Anzahl und Druckerausgabe. Die Vorteile von SAP liegen dabei in der intuitiven und effizienten Erstellung und Pflege der Etiketten direkt im System, ohne dass spezielle Entwicklungskenntnisse nötig sind. Denn es verfügt bereits standardmäßig unter anderem über vollständige Etikettenformate und Informationen über diverse Druckertypen.

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Für den Druck wird auf Geräte von Honeywell zurückgegriffen. (Foto: Honeywell)

Etikettierte Kabeltrommeln vermeiden Verpackungsmüll
Werden Kabelprodukte bestellt, muss vor dem Versand ein Etikett mit allen wichtigen Informationen aufgebracht sein. Der Barcode muss zum Beispiel Koordinaten des Lagersystems und des Lagerorts der Trommel, Gesamtlänge des Kabels, Materialnummer und -bezeichnung sowie Trommelart enthalten. Die Daten werden aus dem SAP-System von Opal bereitgestellt, mittels der Etikettensoftware BarTender von Seagull Scientific generiert, über Honeywell-Industriedrucker ausgegeben und anschließend auf die Ware appliziert. Schließlich werden die Barcodes der fertig etikettierten Produkte mittels eines Handheld-Scanners quittiert. So wird sichergestellt, dass das richtige Produkt vom Gabelstaplerfahrer am korrekten Ort eingelagert wird.

Neben der flexiblen Etikettierung ermöglicht die Opal-Lösung die Einbindung und Steuerung unterschiedlicher Industriedrucker, zum Beispiel den 160 robusten Industriedruckern der Typen PM4i, PM43 und PM43c von Honeywell. Letztere wurden speziell für Distributionszentren, Fertigungs-, Transport- und Handelsumgebungen entworfen. Jeder Drucker hat Ethernet-Ports und unterstützt das neue Netzwerkprotokoll IPv6. Wichtig für die Etikettierprozesse bei Lapp: Jeder PM43 hat eine integrierte Webschnittstelle, die eine einfache Einrichtung, Überwachung und Konfiguration über Geräte wie Handheld-Computer, Tablet-PCs oder Smartphones ermöglicht. Jörg Westermann, IT-Mitarbeiter der Lapp-Service sagt dazu: „Die Honeywell-Drucker wie das Opal-System überzeugen durch sichere Handhabung und extreme Zuverlässigkeit. Da die Drucker eine Geschwindigkeit von 300 Millimeter pro Sekunde bei der Ausgabe der Etiketten haben, sind sie für unsere hohen Auftragsvolumina sehr gut geeignet.“ bw


Opal Associates…
…aus der Schweiz, mit Tochtergesellschaften in Österreich, Deutschland, Frankreich, Dänemark und Benelux wurde 1996 gegründet. Der Hersteller setzt auf ganzheitliche Konzepte und bietet Systemintegration im Bereich AutoID und SAP an. Technologien wie Barcode, RFID, Pick-by-Voice, Wireless Infrastruktur sowie Scanning, Printer Applikationen und eine eigene Etikettenproduktion runden das Bild ab. Opal bietet Produkte, Lösungen und Services für Logistiksysteme in vielen Unternehmensbereichen wie Handel, Gewerbe, Industrie, Transport und Logistik. Zudem erhalten Kunden umfassende, individuelle Lösungen aus einer Hand: Beratung, Konzeption, Projektierung, Installation und individuelle Wartung.

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