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Vakuum-Spannplatte

Vakuum spannt Leder

Airbags für Fahrer und Beifahrer gehören zur Standardausrüstung im Auto. Sie sollen jedoch so eingebaut sein, dass sie am besten nicht sichtbar sind. Besonders bei hochwertigen Lederausstattungen soll der visuelle Eindruck nicht durch Nähte oder Deckelfunktionen beeinflusst werden. Um auf Nähte im Soll-Bruch-Bereich verzichten zu können und gleichzeitig sicherzustellen, dass das Ledermaterial im Bedarfsfall innerhalb weniger Millisekunden an einer definierten Stelle reißt und somit das Austreten des Airbags ermöglicht, sind spezielle Bearbeitungstechniken zum partiellen Ausdünnen der Austrittsflächen erforderlich. Die gängige Bearbeitungsweise der Hinterschneidung durch eine CNC-gesteuerte Anlage, bei der mit oszillierendem Schnitt ein Anschneiden der Lederrückseite erfolgt, wird nicht immer den Ansprüchen der Fahrzeug-Designer gerecht, denn oft sind Abdrücke an der Oberseite sichtbar. Mit der Methode des Lederschleifens setzt BMW eine Technik ein, bei der die Austrittsbereiche schonend ausgedünnt werden, ohne dass am Leder Spuren eines verdeckten Airbags erkennbar sind. Die Kunst liegt dabei darin, das erforderliche Maß der Ausdünnung zu erreichen. Das Leder muss dünn genug sein, um bei Bedarf das Austreten des Airbags zu ermöglichen – zu dünn geschliffen darf es aber auch nicht sein, um die Struktur des Leders zu bewahren. Hier werden speziell gefertigte Vakuumspannplatten von Witte Bleckede eingesetzt: Die Spannplattenoberflächen bestehen aus einem luftdurchlässigen, mikroporösen Material. Diese Metaporplatten sind besonders für die Präzisionsbearbeitung extrem dünnwandiger, weicher und feiner Materialien geeignet. Werkstücke werden hier vollflächig und absolut plan angesaugt. Durch die mikroporöse Auflagefläche ohne Bohrlöcher sind Schäden oder Werkstückverformungen ausgeschlossen. Die Metaporplatten sind mit einer 3D-Dachkontur versehen. Damit ist der zu bearbeitende Bereich von der restlichen Spannfläche erhaben; eine Störkontur wird vermieden. pb

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