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Artikel und Hintergründe zum Thema

Vakuum- und Druckschalter

Neue Kommunikationsmöglichkeiten in der Automatisierung

Schmalz hat eine neue Serie an Vakuum- und Druckschaltern entwickelt, die neue Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen und Prozesse transparenter machen. Über IO-Link lässt sich der digitale Schalter VSi in bestehende Anlagen integrieren. Die Version VSi lässt sich einfach in Anlagen integrieren und macht wichtige Prozessdaten sichtbar. Der Schalter kommuniziert per IO-Link in alle gängigen Feldbussysteme und ermöglicht darüber hinaus das Auslesen von Informationen mit dem Smartphone.

Der Vakuum- und Druckschalter VS/VSi ist in drei Varianten verfügbar: ohne Display, mit integriertem Display oder mit externem Bedien- und Anzeigedisplay.

Die Visualisierung von Prozessdaten in der Vakuum-Automatisierung wird immer wichtiger. Der Anwender braucht relevante und zuverlässige Informationen über den Zustand der Anlage und einzelner Komponenten. Der neue elektronische Vakuum- und Druckschalter VSi von Schmalz misst und überwacht Unter- und Überdruck in Automatisierungs- und Handlingsystemen. Über IO-Link lässt sich der digitale Schalter VSi mit minimalem Installationsaufwand in bestehende Anlagen integrieren. Über die IO-Link Schnittstelle gelangen erfasste Zustandsdaten schnell bis in die Leitebene. Für den Anlagenbetreiber bedeutet das mehr Transparenz, Diagnose und Parametrierung sowie kurze Reaktionszeiten bei Störungen und Fehlern. Je nach Anwendung kann zwischen einer Druck-, Vakuum- oder einer kombinierten Version gewählt werden. Ein integriertes oder externes Bedien- und Anzeigedisplay visualisiert die Daten. Dabei kann die kompakte Sensoreinheit unabhängig vom Display in der Anlage verbaut werden, zum Beispiel direkt am Sauggreifer. Insbesondere in dezentralen Vakuum-Systemen vereinfacht dies die Überwachung des Prozesses. Die exakte Messung erfolgt dann mitten im Prozess, während das Ablesen an geeigneter Stelle passiert: im Blickfeld des Benutzers. Einstellungen wie Schaltpunkte lassen sich mit dem externen Bedien- und Anzeigeelement anpassen und auf weitere Schalter übertragen – dies gilt auch bei Schaltern ohne Display und Tasten.

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Der Anwender trägt sein Display gewissermaßen „in der Tasche“, wenn er ein NFC-fähiges Smartphone besitzt. Die Schmalz-Innovation ermöglicht den Austausch von Daten per Near Field Communication über kurze Strecken. Der nötige Punkt-zu-Punkt-Kontakt zwischen Schalter und Smartphone stellt den Zugriff auf das gewünschte Gerät auch ohne Spannungsversorgung sicher. Die dafür notwendige Energie kommt vom Smartphone. Der Anwender erhält so wichtige Service- und Wartungsinformationen direkt auf seinem mobilen Endgerät. Dazu gehören Serien- und Bestellnummern ebenso wie die Betriebsanleitung bei eventuellen Störungen.

Der Schalter klärt per IO-Link und NFC über Basis- und Prozesseinstellungen auf. Umlaufende LEDs am Schalter machen auch aus der Entfernung gut sichtbar, ob Schaltpunkte erreicht wurden und Betriebsspannung anliegt. Wichtig für eine vorausschauende Wartung ist die rechtzeitige Warnung vor Mängeln, ehe es zu größeren Störungen kommt. Auf der Leitebene und dem Smartphone erscheinen deswegen Service-Hinweise und detaillierte Fehlermeldungen in Klartext und der Bediener kann schnell reagieren. Zum Einsatz in Handlingsystemen mit höchster Dynamik entwickelte Schmalz auch den Vakuum- und Drucksensor vom Typ VS. Der Sensor verfügt über ein analoges Ausgangssignal und arbeitet ohne IO-Link und ohne externes Display, ist jedoch ebenfalls über NFC per Smartphone ablesbar. Auch einige Vakuum-Erzeuger geben wichtige Prozessdaten an die Leitebene weiter. IO-Link-Technologie ist bei Schmalz bereits in vielen Ejektoren Standard. Auch das neue Kommunikationsmedium NFC wird sich in den kommenden Produkt-Generationen wiederfinden. Die richtungsweisenden Elektronik-Komponenten VS/VSi sind ab Herbst 2015 verfügbar. pb

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