Sichere MRK

Schmalz entwickelt smarte Greifer für Cobots

Mensch und Roboter rücken auch in der Logistik näher zusammen. Schmalz hat daher eine Greifer-Lösung entwickelt, die durch ihr Produktdesign für eine sichere Mensch-Roboter-Kollaboration sorgt.

Mit flexiblem Schaum als Greiffläche kann der Greifer unter anderem Kartonagen, Boxen und Bauteile mit Strukturen, Aussparungen sowie dreidimensionale Außenformen von bis zu acht Kilogramm sicher halten. © Schmalz

Der Cobot-Greifer ist für zahlreiche Einsatzgebiete in der Intralogistik wie End-of-Line-Packaging oder Pick-&-Place-Anwendungen gedacht. Mit flexiblem Schaum als Greiffläche kann er unter anderem Kartonagen, Boxen und Bauteile mit Strukturen, Aussparungen sowie dreidimensionale Außenformen von bis zu acht Kilogramm sicher halten. Zudem lässt er sich dank seiner Kommunikationstechnik leicht in Automatisierungsumgebungen integrieren.

Kollaborative Roboter stellen neue Herausforderungen an ihre Systemkomponenten: Sie müssen leicht sein, weil sie oft geringere Traglasten haben, und dürfen keine Gefahr für den Menschen darstellen. Schmalz hat das bereits bei der Konstruktion des neuen Cobot-Greifers berücksichtigt. Aufgrund von Vergrößerung der Kontaktoberfläche und Verringerung der Stoßkräfte erfüllt er die Vorgabe ISO TS 15066 – eine Norm zur Zusammenarbeit zwischen Mensch und kollaborativem Industrieroboter. Additive Fertigungsverfahren erlauben eine gewichtsoptimierte und dynamische Geometrie des Schmalz-Greifers. Das ermöglicht die Anbindung an die Kleinroboter mit geringen Traglasten.

Der Greifer ist modular aufgebaut, so dass er beispielsweise mit energiesparenden Ejektormodulen oder intelligenten Vakuum-Schaltern zur Prozessüberwachung ergänzt werden kann. Mit ein und demselben Greifer lassen sich verschiedene Anwendungen realisieren, auch eine Teilbelegung ist möglich. Das Vakuum kann sowohl intern als auch extern erzeugt werden – je nach Gegebenheiten beim Anwender vor Ort.

Anzeige

Generell gewinnen flexible und Plug-and-Play-fähige Lösungen wie der Cobot-Greifer von Schmalz an Bedeutung. Auch ungelernte Personen sollen die Komponenten schnell und einfach installieren können, um damit Produkte zu greifen, die im Vorfeld oft nicht genauer definiert wurden. Ein entscheidender Aspekt ist das Thema Sicherheit, weil die Grenzen zwischen manueller Arbeit und Robotern immer mehr verschwimmen. as

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Greifer

Optimales Blech-Handling

Der neue Glockensauggreifer Sax von Schmalz passt sich durch einen hohen Hub optimal an komplex geformte Werkstücke an. Damit eignet er sich laut Hersteller besonders für die Handhabung von Karosseriebauteilen oder für das Entstapeln von...

mehr...

Schlauchheber

Jetzt geht es hoch hinaus

Für Handhabungsaufgaben über Kopf hat Schmalz den Jumboflex High-Stack entwickelt. Anwender stapeln mit dem Schlauchheber Güter mit einem Maximalgewicht von 45 Kilogramm ergonomisch und bis zu einer Höhe von 2,55 Metern.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

Trays oder KLTs direkt vom Bodenroller palettieren

Das Palettiersystem der SAST-Serie von Hirata ist besonders kompakt und benötigt nur eine geringe Standfläche. Es palettiert und depalettiert Trays oder KLTs direkt von handelsüblichen Bodenrollern.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige

Highlight der Woche

Läger optimal planen
Die Planung staplerbedienter Palettenläger stellt eine große Herausforderung dar, gilt es doch, den Zielkonflikt aus Lagergröße bzw. Stellplatzanzahl, Umschlagleistung und Investitionsaufwand bestmöglich aufzulösen. Das Kompetenzzentrum Fabrikplanung der Hinterschwepfinger Gruppe unterstützt mittelständische Unternehmen bei der idealen Auslegung von staplerbedienten Lägern und Logistikzentren.

Zum Highlight der Woche...