Konstruktionswettbewerb bei Schunk

Mit Enterhaken und Stelzen große Sprünge wagen

Unter dem Motto „Lückenspringer“ traten bei dem von Schunk geförderten Konstruktionswettbewerb der Hochschule Heilbronn sieben Erstsemesterteams mit ihren kreativen Lösungen gegeneinander an. Für Entwicklung, Ausarbeitung und Dokumentation war eine Projektzeit von elf Wochen vorgegeben. (Bild: Hochschule Heilbronn)

Erstsemester-Studierende der Hochschule Heilbronn stellten sich wieder dem Konstruktionswettbewerb bei Schunk: diesmal musste eine Distanz möglichst präzise überwunden werden, die Lösung durfte aber maximal 1.000 Gramm wiegen. Heraus kamen beeindruckende Lösungen.

Der Sonderpreis ging ans Team Captain Hook für eine Konstruktion, die die Zielplattform nach dem Enterhaken-Prinzip ins Visier nahm, um anschließend per Servomotor angetrieben dorthin überzusetzen. (Bild: Hochschule Heilbronn)

Wie lässt sich mit einer möglichst leichten Konstruktion eine möglichst große Distanz präzise überwinden? Vor diese Aufgabe waren die Erstsemester-Studierenden des Studiengangs Mechatronik und Mikrosystemtechnik bei dem Konstruktionswettbewerb der Hochschule Heilbronn gestellt, der von Schunk mit Preisgeldern in Höhe von 1.000 Euro gefördert wird. Maximal 1.000 Gramm durften die Konstruktionen ohne Auftriebsmittel auf die Waage bringen, sie mussten eine Distanz von mindestens 200 Millimeter zurücklegen und exakt auf einer definierten Zielfläche zum Stehen kommen. Je größer die Distanz und je geringer das Gewicht desto höher die Wertung.

Kreative Lösungen

Die Stelzenplattform des Teams Titanic erzielte den ersten Platz. Sie überwand zwischen der Start- und Zielplattform eine Rekorddistanz von über sechs Metern. Auf dem Bild dabei sind zwei Jurymitglieder des Wettbewerbs: Professor Dr. Peter Ott (re.) sowie Schunk-Entwicklungsingenieur Michael Franz (li.). (Bild: Hochschule Heilbronn)

So offen wie die Aufgabe, so vielfältig waren auch die Konstruktionen der sieben Teams, die beim finalen Wettkampf gegeneinander antraten: Von der Exzenter-Brücke über eine bionische Grashüpfer-Konstruktion bis zum Stunt-Car reichte das Spektrum. Bewertet wurden das Verhältnis aus Distanz und Gewicht, die Kreativität, der Gesamteindruck und ob es den Teams gelang, die Aufgabe wie vorgegeben in nur zwei Versuchen zu bewältigen.

Die Jury, bestehend aus dem Studiengangleiter für Mechatronik und Mikrosystemtechnik, Prof. Dr. Peter Ott, dem Lehrbeauftragten für Projektmanagement und Project Skills, Herbert Streit, sowie Schunk-Entwicklungsingenieur Michael Franz, war beeindruckt vom kreativen Potenzial, das sich in den unterschiedlichen Lösungen zeigte. Den ersten Platz erzielte schließlich das Team Titanic (Eugen Hartlieb, Ulrich Kern, Kai Schneider und Pascal Zentner, Coach: Pascal Keller) mit einer fahrbaren Plattform auf Stelzen. Der Sonderpreis für eine besonders herausragende Lösung ging ans Team Captain Hook für eine Konstruktion, die die Zielplattform nach dem Enterhaken-Prinzip ins Visier nahm, um anschließend per Servomotor angetrieben dorthin überzusetzen. Einmal mehr haben die Studierenden bewiesen, dass der Heilbronner Ingenieurnachwuchs zu großen und kreativen Sprüngen in der Lage ist. as

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