Kollaboration

Teamarbeit ist angesagt

Schunk Electronic Solutions zeigt, wie Nutzentrenner für die Elektronikindustrie kollaborationsfähig gemacht werden können. In eine Nutzentrenner-Anlage SAR 1700 ist ein sechsachsiger Roboterarm UR5 von Universal Robots integriert, der mit einem Co-act-EGP-C-Greifer von Schunk ausgestattet ist.

Bei dem Nutzentrenner von Schunk Electronic Solutions übernimmt ein Roboterarm die Be- und Entladung. Ein einzelner Mitarbeiter kann somit bis zu fünf Maschinen gleichzeitig bedienen. © Schunk

Während Mitarbeiter bislang Stand-Alone-Maschinen einzeln von Hand mit den Elektrobaugruppen bestücken mussten, genügt es nun, das Nutzenmagazin für den Roboter manuell nachzufüllen. Alles Weitere übernimmt die Maschine: Der Roboter greift ins Magazin, entnimmt einen Nutzen, legt ihn in die Maschine, schließt die Tür und drückt die Starttaste. Sobald die Fräse die Leiterplatten getrennt hat, legt der Roboterarm die Teile auf ein Förderband und der Prozess beginnt von vorn. Der eingesetzte Greifer, ein inhärent sicherer Industriegreifer, ist von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV für den kollaborierenden Betrieb zertifiziert und zugelassen.

Der Zwei-Finger-Parallelgreifer, der über digitale I/O angesteuert wird, deckt ein breites Einsatzspektrum ab – von der Kleinteilemontage in der Elektronik- und Konsumgüterindustrie bis zu Montageanwendungen im Automotive-Sektor. Er erfüllt die Anforderungen der ISO/TS 15066 und ist so konstruiert, dass Menschen nicht verletzt werden können. Der 24-Volt-Greifer ist mit einer LED-Beleuchtung in Ampelfarben ausgestattet; der Anwender kann den jeweiligen Zustand des Moduls jederzeit einordnen. pb

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