Vakuum-Hebegeräte

Vor allem Plattenware

aber nicht nur diese, sind beim Transportieren und Handhaben das Betätigungsfeld für Vakuumhebegeräte, wie sie Euro-Tech im Baukastensystem anbietet. Was bedeutet, dass eine Anpassung an den jeweiligen Einsatzfall zumindest weitgehend kein Problem ist. Dies beginnt bei der Trage- beziehungsweise Rahmenkonstruktion in Form von Längs- und Quertraversen sowie bei den Vakuumverteilerrohren; alles in verzinkter Ausführung, um Rost gar nicht erst aufkommen zu lassen. Daneben gibt es eine breite Auswahl an Vakuumpumpen und Saugplatten.

Die Längstraverse wird oft auch als Vakuumspeicher benutzt, wobei sie dann mit vakuumdichten Endkappen ausgestattet ist. Je nach Werkstückart und Anzahl der Saugplatten lässt sich eine passende Vakuumpumpe auswählen. Besonders wartungsfreundlich zeigen sich die trockenlaufenden Versionen, die es für Saugleistungen bis 80 Kubikmeter pro Stunde gibt. Freigegeben wird das Vakuum mittels eines Handschiebeventils mit Sicherheits-Druckknopftaster, um ein versehentliches Belüften zu verhindern. Beim daneben angebrachten Vakuummeter zeigt ein roter Bereich unzureichend niedriges Vakuum an. Eine Silikontopfdämpfung schützt das Messgerät vor Vibrationen.

Passende Saugplatten werden abhängig vom Werkstück und von der Lastgröße ausgelegt. Fast alle Saugplatten haben eine abnehmbare Dichtung, die aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen kann. Montiert werden die Saugelemente mit Hilfe von Kreuzklemmstücken mit Federbuchse. Eine untere Druckfeder übernimmt den notwendigen Niveauausgleich, eine obere den Lastenausgleich. Ergänzt werden die Hebegeräte bei Bedarf durch diverse Warneinrichtungen, ein Elektromagnetventil für das Saugen und Belüften mittels Druckknopftaster sowie eine Kabeltrommel für die flexible Stromzufuhr. So, nun können Sie schon mal in Gedanken Ihr Hebesystem zusammenbauen. rm

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