Spannzeuge

Automatisierung (be)greifen

Minigreifer mit Positionserkennung
Röhm hat langjährige Erfahrungen mit Robotergreifern.
Automatisiertes Handhaben ist ein Königsweg, wenn es um die Optimierung von Fertigungsprozessen geht. Mit seinen Robotergreifern gehört das weltweit tätige Familienunternehmen Röhm schon lange zu den Spezialanbietern von Greifsystemen. Vor allem seine neuen Parallel- und Zentrischgreifer mit kleinen Abmessungen werden durch miniaturisierte Wegmesssysteme zu intelligenten Handlingkomponenten.

Greifsysteme für Roboter bilden eine wichtige Komponente für Handlings- und Automatisierungslösungen. Greifen ist die Grundbewegung zum Fassen und Halten. Es bildet die Verbindung zwischen Robotik und Werkstück. Aus dem umfangreichen Sortiment von Röhm lassen sich Beladungs- und Montagesysteme mit Greifern versehen. Die aktuell vorgestellten Zwei-Backen-Parallel- und Drei-Backen-Zentrischgreifer (mit kleinen Außenmaßen und für geringe Kräfte) haben eine neue, induktiv arbeitende Positionserkennung. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Positionserfassung. Die Sensorik ist so klein gehalten, dass ihr Gehäuse exakt in der weit verbreiteten T-Nut eines konventionellen Zylinderschalters untergebracht werden kann. Gerade den kleinen Greifern erschließen sich dadurch völlig neue Anwendungen. So lassen sich falsch liegende Teile erkennen oder bestimmte Komponenten identifizieren.

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Bei kleinen Greifern wird eine kontinuierliche Positionserkennung immer öfter nachgefragt. Konventionelle Endschalter mit binären Ausgangssignalen reichen daher meist nicht mehr aus. In Kooperation mit dem Sensorspezialisten Balluf setzt Röhm jetzt dessen Minisensor Micro-Bil ein. Die Sensorfläche ist deutlich kleiner als üblich; die getrennte Auswerteelektronik lässt sich dort unterbringen, wo Platz ist. Als Positionsgeber dient ein im Greifer integrierbarer Magnet. Der Greifer kann Positionen im Bereich von null bis zehn Millimeter abfragen.

Die Minigreifer werden nun zu intelligenten Handlingkomponenten. Durch Auswertung des Greifwegs erkennen sie, ob ein Teil aufgenommen wurde und die Aufnahme richtig erfolgte. Bei unterschiedlichem Handhabungsgut erkennen sie außerdem, welches Teil aufgenommen wurde. Möglich wird dies durch das analoge Ausgangssignal des Sensors, das ständig die aktuelle Position der Backen an die Maschinensteuerung weitergibt.

Die Röhm-Greifer werden aus hochfestem und hartbeschichtetem Aluminium gefertigt. Die Funktionsteile sind gehärtet, die Innenteile vernickelt oder brüniert. Das verspricht hohe Zuverlässigkeit und lange Standzeiten bei geringer Eigenmasse. Aufgrund seiner umfangreichen Erfahrung hat Röhm optimale Schmierverhältnisse bei seinen Greifern geschaffen und weist die wartungsfreie Funktion für mindestens fünf Millionen Zyklen aus; bei vorbeugender Wartung können es auch zehn Millionen Zyklen werden. Durch die T-Nutenführung mit optimierten Abstützungsverhältnissen reduziert sich deutlich die Gefahr von Verklemmungen. Greifkraftsicherungen über Federn sind sowohl bei Außen- als auch bei Innengreifern möglich. PR/gm

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