Schwenkeinheit SE

Präzision in rauer Umgebung

Robuste Schwenkeinheiten für Schleifmaschinen
Verkrustungen und Korrosion können der Schwenkeinheit SE nichts anhaben.
Bereits seit zehn Jahren setzt Tigra, Hersteller von Hartmetallschneideinsätzen für Werkzeuge zur Holz- und Metallbearbeitung, auf Handhabungseinheiten von Mader. Die Anforderungen an die Handhabungsmodule haben sich seither nicht geändert: Präzision, Laufleistung und integrierte Luft- und Signaldurchführungen. Die wahre Herausforderung stellt aber das abrasive Umfeld dar: Die Module müssen feinsten Schleifpartikeln und wässrigem Kühlschmierstoff auf synthetischer Basis standhalten.

„Wichtig war uns damals wie heute, dass die Handhabungsmodule eine hohe Standzeit und Wiederholgenauigkeit haben. Jeder einzelne Maschinenausfall kostet bares Geld. Eine Verzögerung im Fertigungsablauf können wir uns nicht erlauben“, erklärt Thomas Lippus, der damals wie heute ein Auge darauf hat, dass die Qualität der Tigra-Produkte stimmt. Auch Thomas Lang, Produktmanager Handhabungstechnik bei Mader, erinnert sich an den Beginn der langjährigen Zusammenarbeit mit der Firma Tigra: „Bei der ersten Anfrage ging es um eine Schwenkeinheit (SE). Ich hatte keinerlei Bedenken, dass unsere Einheit die Anforderungen in Bezug auf Standzeit und Wiederholgenauigkeit erfüllt. Bei der Zusage, wie sich die SE in der abrasiven Umgebung einer Schleifmaschine schlagen würde, war ich allerdings vorsichtig, da es unter solchen Bedingungen noch keine Tests gegeben hatte.“ Die Schwenkeinheit bestand den Test. Weder die feinen, abrasiven Schleifpartikel, noch der wässrige Kühlschmierstoff, Verkrustungen und Korrosion konnten dem Modul etwas anhaben.

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„Die Belastung der Einheiten durch das abrasive Umfeld ist enorm. Durch die geschützte Lagerung der Welle können selbst Schleifstaub und Verkrustungen der SE nichts anhaben. Der externe Flächenanschlag der Schwenkeinheiten stellt außerdem sicher, dass die Wiederholgenauigkeit eingehalten wird.“, erläutert Thomas Schnitzer, Konstrukteur bei Tigra. „Die Robustheit der Module ist auch darauf zurückzuführen, dass das Gehäuse komplett aus hochfestem, gewalztem Aluminium gefräst ist. Vollmaterial hat gegenüber gezogenem Aluminium den Vorteil, dass es eine hohe Steifigkeit und Festigkeit hat“, fügt Thomas Lang hinzu.

Qualitätsprodukte durch Qualitätsmodule

„Im Prinzip unterstützt die Qualität der Mader-Module auch die Qualität unserer Produkte.“, so Schnitzer. Als Beispiel nennt er den Einsatz einer Schwenkeinheit in einer Schleifmaschine für Schneidplatten. Hier wurde auf die übliche Aufspannvorrichtung zum Schleifen der Werkstücke verzichtet. Stattdessen wird das Werkstück über Greifer und Schwenkeinheit aufgenommen, in die Schleifmaschine geschwenkt und ohne Aufspannung in dieser Position direkt bearbeitet. „Könnten wir uns auf die Wiederholgenauigkeit der Schwenkeinheit nicht verlassen, wäre ein solcher Einsatzfall nicht denkbar. Das Risiko wäre zu groß, dass Werkstücke nicht in der geforderten Präzision hergestellt werden und dadurch Ausschuss produziert wird,“ erläutert der Konstrukteur. Denn Produktqualität, also Maßhaltigkeit und Standzeit der Schneideinsätze, ist auch bei den Kunden von Tigra entscheidend, zu denen beispielsweise Werkzeughersteller für die Möbelindustrie zählen.

Ein Gang durch die Produktion zeigt, dass die Mader-Module zwischenzeitlich in fast jeder Produktionsanlage bei Tigra zum Einsatz kommen. Neben der Schwenkeinheit SE übernehmen Hubeinheiten und Linearschlitten in Schleif- und Verpackungsmaschinen das Positionieren von Bauteilen. Selbst die als schmutzsensibel geltende Kreuzrollenführung der Linearschlitten besteht unter den abrasiven Bedingungen. PR/gm

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