Parallelgreifer

Robust aber leicht

Oft müssen vertikal angeordnete Werkstücke aus Paletten entnommen und für den folgenden Fertigungsprozess in eine horizontale Lage gebracht werden. P. T. M Schwenkzangen für kurze Taktzeiten haben sich bei derartigen Abläufen vielfach bewährt. Das Funktionsprinzip der Parallelgreifer ist Zahnstange und Ritzel. Durch günstige Führungsverhältnisse mit U-förmig ausgebildeten Grundbacken werden beim Spannen sehr hohe Wiederholgenauigkeiten erreicht. Für die Entnahme von Werkstücken aus eng bestückten Paletten werden Parallel-Spannmodule empfohlen, die wahlweise den gesamten Backenhub oder einen kleineren Spannhub fahren. Diese Spannmodule können zum Beispiel vertikal angeordnete Werkstücke mit kurzen Backenhüben aufnehmen. Zur schnellen Übergabe in horizontaler Position können die großen Öffnungshübe genutzt werden. Die schnellen Schwenkbewegungen um 90 oder 180 Grad werden über progressiv wirkende Endlagendämpfungen gebremst; hier sind die Werkstücke absolut spielfrei gespannt. 1993 erhielt der Hersteller für die Entwicklung von pneumatisch betätigten Parallelgreifern mit Schwenkbacken in Miniaturausführung den Bayerischen Staatspreis. Das Unternehmen bietet heute ein ausgereiftes Programm mit sechs Baugrößen an, die jeweils in einer Reihe von verschiedenen Ausführungen geliefert werden können. Auch Sonderausführungen sind möglich. Die Schwenkbewegung wird auch in den Endlagen über die pneumatische Endlagendämpfung exakt kontrolliert. Die Schwenkzangen mit hoher Steifigkeit sind wartungsfrei und durch den Einsatz hochwertiger Materialien, sorgfältige und aufwendige Verarbeitung besonders robust und besonders langlebig. pb

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