Montageanlagen für Relingstangen

Klemmt nie wieder!

Nicht nur Henkel + Roth aus Ilmenau hat was gegen schiefe Sichtblenden und klemmende Schubkästen. Abhilfe schaffen Relingstangen, mit denen die Möbelteile justiert werden können. Die Firma in Thüringen hat eine Montageanlage zur Fertigung von Relingstangen entwickelt: Die vier Einzelteile der Relingstange, ein Rohr, zwei Einschraubteile und eine Abdeckhülse, werden der Anlage vollautomatisch zugeführt und dann montiert. Die Einzelprozesse der Montage werden sensorisch überwacht. Alle qualitätsrelevanten Parameter wie Rohrdurchbiegung, Einschraubmomente oder Gesamtlänge der Relingstange werden sensorisch erfasst und ständig kontrolliert. Die Anlage besteht aus insgesamt acht integrierten und miteinander verbundenen Stationen. Zunächst werden die Rohre aus dem Bandbunker entnommen und über eine Zuführung auf dem Transportband positioniert. Eine sensorische Füllstandprüfung zeigt an, ob genügend Teile im Bunker vorhanden sind. Eine Walze vereinzelt die Rohre. Zuführung, Handhabung und Bearbeitung der Rohre müssen schonend erfolgen; um Kratzer zu vermeiden, sind alle Maschinenteile, die mit den beschichteten Rohren in Verbindung kommen, aus Kunststoff. Nach dem Vereinzeln werden die Rohre über das Taktband zu den einzelnen Bearbeitungsstationen transportiert. Anschießend erfolgt die Montage der Abdeckhülse auf das Rohr. Die Zufuhr der Teile geschieht mit Schwing- und Linearförderern, die für Sortierung und richtige Lage der Teile sorgen. In einer Prüfstation stellt ein Wegmesssystem die Rohrbiegung fest. Verschraubung des Rohreinsatzes, Montage des Verbindungsstücks, Selbsttest und Prüfung der Gesamtlänge der montierten Relingstange folgen, schließlich Entnahme, Prüfen und Packen. pb

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