Matrizenüberwachung Toolcheck

Pneumatische Matrizenprüfung steigert Prozesssicherheit

Speziell für das Rundpunktverfahren der Tox Pressotechnik kontrolliert das Überwachungssystem ToolCheck des Herstellers prozessbegleitend den Zustand der Clinchmatrizen. Dadurch ist sichergestellt, dass immer mit einer vollständig intakten Matrize gefügt wird. Jede davon hat - beaufschlagt mit Druckluft und abhängig von der jeweiligen Geometrie - einen bestimmten Strömungswiderstand. Ein beliebiger Defekt an der Matrize verringert diesen Widerstand und damit den Staudruck des auftreffenden Luftstrahls. Kommt ein definierter Staudruck nicht zu Stande, wird dies als Fehler registriert und die Steuerung gibt ein entsprechendes Signal aus.

Das Überwachungssystem eignet sich sowohl für feste Clinchmatritzen wie auch für die Variante SKB, spezielle Matrizen mit festen und beweglichen Segmenten. Ausbrüche werden ebenso erkannt wie Störungen durch kleine Verschmutzungen, fehlende Segmente oder klemmende bewegliche Matrizensegmente. Die Zuverlässigkeit des Prüfsystems resultiert aus dem jeweiligen signifikanten Abfall des Staudrucks. Trendüberwachungen sind nicht notwendig, denn schon die erste Messung erlaubt definitive Aussagen und gibt Entscheidungssicherheit. Darüber hinaus vermeidet das Überwachungssystem einen vorsorglichen Matrizenwechsel und damit Produktionsausfälle.

Es liegt als stationäres oder mobiles System vor. Das stationäre System beinhaltet zusätzlich einen Halteständer, in den der Prüfkopf eingebaut ist. Der Ständer wird in Reichweite des Roboters installiert. Dieser fährt mit der Clinchzange die Überwachungsstation an und positioniert die Matrize auf dem Prüfkopf. Entsprechend der Messung und Auswertung ergeht ein Signal an den Roboter, die nächste Clinchposition anzufahren und einen Clinchpunkt zu setzen. Im anderen Fall erfolgt ein Systemstopp. Vorteil der stationären Überwachung ist auch, dass an nur einer Station mehrere Clinchwerkzeuge geprüft werden können.

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Bei der mobilen Matrizenüberwachung dagegen, die sowohl in Zangen wie auch in C-Bügeln, Pressenstößeln und Mehrpunktwerkzeugen einsetzbar ist, befindet sich die Überwachungseinheit im Abstreifer. In einem Kontrollhub wird zunächst der Abstreifer auf die Matrize gefahren und der Check vorgenommen. Das Messergebnis gelangt zur Steuerung und wird abhängig vom Matrizenzustand zu einem entsprechenden Signal verarbeitet. Vorteil der mobilen Überwachung ist, dass die Prüffunktion in den Prozess integriert ist und weniger als eine Sekunde erfordert. rm

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